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Solingen
Traumanetzwerk erneut zertifiziert

Solingen. Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) hat das "Bergische Trauma-Netzwerk" erneut zertifiziert. Die DGU bescheinigt damit neun Krankenhäusern im Bergischen Land, zwischen Wipperfürth und Mettmann, dass die vorgegebenen Strukturen und Prozesse zur optimalen Versorgung von Schwerstverletzten nachhaltig aufrechterhalten werden.

In Solingen gehört unter anderem das Städtische Klinikum Solingen dem Bergischen Traumanetzwerk an. Das Klinikum an der Gotenstraße sowie das Helios-Klinikum Wuppertal wurden in ihren Rollen als überregionales Traumazentrum - die höchstmögliche Einstufung - bestätigt. "In den neun Kliniken des Traumanetzes werden jedes Jahr mehrere Hundert schwer verletzte Patienten behandelt. Jedes einzelne beteiligte Haus leistet dabei seinen Beitrag dazu, dass Unfallopfer im Bergischen Land einer qualitativ hochwertigen Versorgung zugeführt werden", erläutert Prof. Dr. Sascha Flohé, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Handchirurgie am Solinger Klinikum. Die jetzt erfolgte Re-Zertifizierung sieht er als Bestätigung dieser Bemühungen.

Die DGU hat in den vergangenen Jahren die Einführung von Traumanetzwerken und Traumazentren intensiv vorangetrieben und inzwischen ist die gesamte Bundesrepublik mit zertifizierten Traumanetzwerken versorgt. Nachgewiesen ist, dass sich aufgrund einer fachübergreifenden Zusammenarbeit in den beteiligten Häusern unterschiedlicher Versorgungsstufen die Überlebenschancen von Unfallopfern deutlich erhöhen.

Ein wichtiger Beitrag ist dabei die gute Kommunikation unter den Kliniken mit regelmäßigem Informationsaustausch, der zum Beispiel aufgrund von Nachbesprechungen konkreter Fälle gewährleistet wird.

(red)
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