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Solingen
"Überwältigende Resonanz"

Solingen. Rund 120 Teilnehmer lockte das Schneidwaren-Symposium in die Kohlfurth.

Das "Who is Who" der Solinger Schneidwarenbranche kam gestern in den Räumen des Maschinenherstellers Berger Gruppe in der Kohlfurth zusammen. Zusammen mit dem Industrieverband Schneid- und Haushaltswaren (IVSH) veranstaltete das Unternehmen ein Schneidwaren-Symposium mit rund 120 Teilnehmern. Allein über 50 Schneidwarenunternehmen waren zur Kohlfurther Brücke gekommen. "Die Resonanz ist überwältigend", freute sich Dr. Andreas Groß, Geschäftsführer der Berger Gruppe.

Abgedeckt wurde der komplette Fertigungsprozess für Scheren und auch Messer, Maschinenhersteller waren der Einladung ebenso gefolgt. "Wir vermitteln technische Informationen, das Symposium ist keine Werbeveranstaltung", sagte Andreas Groß auch mit Blick auf den Bereich Werkstofftechnik.

Kurze Impulsvorträge von gut einem Dutzend Referenten wurden angeboten, IVSH-Vorsitzender Hartmut Gehring sah eine "hohe Fachkompetenz". Gerade auch die ganzheitliche Betrachtung kam bei den Teilnehmern an. "Hier sitzen Leute, die mit Produktion auch in Zukunft weiterkommen wollen", ergänzte Gehring. Moderiert wurde das Symposium von IVSH-Geschäftsführer Jens-Heinrich Beckmann. Der nahm schon während der Veranstaltung durchweg positive Signale und den Wunsch auf, in Folgeveranstaltungen einige Themen zu vertiefen. "Das Symposium soll keine Eintagsfliege bleiben", betonte Beckmann.

Er sieht die Schneidwarenbranche weiter gut aufgestellt. Bei vielen Unternehmen laufe das wichtige Weihnachtsgeschäft, und Beckmann geht davon aus, dass am Jahresende für die Branche insgesamt ein kleines Plus erreicht wird. Im vergangenen Jahr steigerte die Schneidwaren- und Besteckbranche den Umsatz um 2,5 Prozent auf rund 2,5 Milliarden Euro.

(uwv)
 
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