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Solingen
Verbände fordern mehr Lehrer für Inklusion

Solingen. Die beiden Lehrerverbände schlagen Alarm angesichts die Umsetzung der Inklusion. Das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Handicap in den Schulen bleibe eine Großbaustelle, erklärt der Solinger Vorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), Jens Merten. Dirk Bortmann vom Vorstand der hiesigen Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sieht akuten Handlungsbedarf: "Schulleitungen fordern für die Inklusion mehr Stundenanteile von Sonderpädagogen, mehr Zeit für Absprachen und Beratung sowie bessere Räumlichkeiten." Dies ist das Ergebnis einer GEW-Umfrage unter Rektoren in ganz NRW, an der sich auch Solinger Schulleitungen beteiligt haben. Bortmann betont, dass gerade im Gemeinsamen Lernen kleinere Klassen erforderlich sind. Nun müsse die Landesregierung zusammen mit den Schulträgern schnell und entschlossen handeln.

Für VBE-Mann Jens Merten bestätigt das Resultat der GEW-Umfrage die Ergebnisse einer Lehrerbefragung des Meinungsforschungsinstitutes Forsa im Frühjahr. Auch der Bildungsverband VBE sieht die Landesregierung in der Verantwortung, "endlich dafür Sorge zu tragen, dass das gemeinsame Lernen die Rahmenbedingungen bekommt, die erforderlich sind".

(tws)
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