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Solingen
Verbundenheit bei der Barbarafeier im Clemenssaal

Solingen. Ihre 54. Barbarafeier beging die Landsmannschaft der Oberschlesier mit rund 100 Mitgliedern und Freunden im festlich geschmückten Clemenssaal. Vorsitzende Edith Vieth sprach in ihrer Begrüßungsrede von der Treue der oberschlesischen Menschen zu ihrer Heimat.

"Es gibt zwar immer weniger Mitglieder der Erlebnisgeneration, aber auch die Folgegenerationen sind stolz auf das Land und die Kultur ihrer Vorfahren. Wichtig ist vor allem die Verbundenheit untereinander." Dazu leistet nach ihren Worten auch die Landsmannschaft mit 20 kirchlichen und weltlichen Veranstaltungen im Jahr einen wertvollen Beitrag. "Auch die heutigen Flüchtlinge", so Vieth, "wären wohl lieber in einer heilen Welt bei ihrer Familie geblieben. Jetzt leben auch sie in der Fremde, und wir sollten alles versuchen, ihnen die Eingliederung in unsere Gesellschaft zu erleichtern." Festredner Frank Feller skizzierte die Geschichte der heiligen Barbara, die sich geweigert hatte, ihrem christlichen Glauben abzuschwören und deshalb von ihrem Vater enthauptet wurde.

Feller konnte auch persönliche Gedanken einbringen, da sein Vater in Kattowitz als Bergmann gearbeitet hatte. Er betonte die tiefe Gläubigkeit der Oberschlesier und stellte St. Barbara als Botin der Hoffnung und des Friedens dar.

(red)
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