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Solingen
Verena Wester setzt auf Schulpolitik

Solingen. In der noch relativ jungen Partei AfD gehört Verena Wester, wenn man so will, zu den "alten Hasen". Denn die 37-jährige Solingerin trat der "Alternative für Deutschland" im Juni 2013 bei und ist damit ein Mitglied der "ersten Stunde" in einer Partei, die erst kurz zuvor, im Februar 2013, gegründet worden war.

Inzwischen hat sich die programmatische Ausrichtung der AfD, die einst aus Protest gegen die Euro-Politik der Bundesregierung angetreten war, merklich verschoben. Zwar betont Verena Wester, die sich zum liberalen Flügel der AfD zählt und früher in der FDP aktiv war, die Euro-Rettung stehe nach wie vor im Zentrum der Partei. Gleichzeitig aber dominiert seit dem großen Flüchtlingszuzug 2015 / 16 ganz eindeutig die Asyl- beziehungsweise Migrationspolitik das Erscheinungsbild. In der NRW-Landespolitik sieht Verena Wester, die Mutter eines sechsjährigen Sohnes ist und zusammen mit ihrem Ehemann in Aufderhöhe lebt, vor allem in den Bereichen Sicherheits- sowie Schulpolitik die größten Baustellen. Beruflich arbeitet die AfD-Kandidatin als selbstständige Rechtsanwältin mit den Schwerpunkten Straf- und Zivilrecht. Darüber hinaus ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozentin an der Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung sowie am Studieninstitut in Duisburg tätig.

Nach dem Abitur 1999 am Humboldt-Gymnasium absolvierte Verena Wester eine Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Stadt-Sparkasse Solingen, ehe sie in Bochum Jura studierte. Das erste Staatsexamen legte Wester 2007, das zweite 2009 ab.

(or)
 
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