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Solingen
Verstärkung für Zeltstadt-Planungsteam

Solingen: Verstärkung für Zeltstadt-Planungsteam
Jörn Jaeger, Sebastian Klees und Dörte Kugel vom Planungsteam der "Offenen Zeltstadt": Auch in diesem Jahr wird das Ferienprogramm für Jugendliche ab 14 Jahren wieder auf dem Gelände der Dorper Radrennbahn stattfinden. Insgesamt beteiligen sich 17 Ehrenamtler an den Vorbereitungen. FOTO: Martin Kempner
Solingen. Mit der Gründung der "Katholischen jungen Gemeinde" soll das bestehende Projekt gestärkt und erweitert werden. Von Sandra Grünwald

Seit 18 Jahren ist die "Offene Zeltstadt" ein fester Bestandteil in der Solinger Ferienplanung. Immer in der letzten Woche der Sommerferien steht sie Jugendlichen ab 14 Jahren offen für Erholung, Spaß und Gemeinschaft. "Es gibt Workshops und Konzerte", sagt Jörn Jaeger vom Planungsteam. "Es soll ein Erholungsurlaub sein."

Seit drei Jahren findet diese "Offene Zeltstadt" auf der Dorper Radrennbahn statt - und so wird es auch bleiben. Ablauf der Woche wird sich überdies nichts ändern. Und der Träger der "Offenen Zeltstadt" als Bestandteil des Solinger Ferien(s)passes wird der "Bund der Deutschen Katholischen Jugend" - BDKJ Solingen/Remscheid bleiben. Doch eine entscheidende Änderung wird es geben. Das Planungsteam der "Offenen Zeltstadt" hat motivierte und tatkräftige Unterstützung bekommen.

"Wir sind jetzt 17 Leute, die alle ehrenamtlich arbeiten", sagt Jörn Jaeger. Die Idee kam auf, diese ehrenamtliche Arbeit auf breitere Füße zu stellen und eine Basis zu schaffen, das Angebot auszuweiten. "Wir haben immer wieder Anfragen bekommen, ob wir auch andere Angebote organisieren könnten, ob neben der 'Offenen Zeltstadt' auch andere Projekte und Aktionen angeboten werden können", berichtet Jaeger. Das sei bisher nicht möglich gewesen, "da wir ja kein eigener Verein waren".

Die Leiterin des Planungsteams, Sarah Wortmann, nahm die Sache in die Hand und fand eine Lösung: die Gründung einer "Katholischen jungen Gemeinde", kurz KjG, in Solingen. "Die KjG ist eine Untergruppe der Katholischen Jugendagentur Wuppertal", erklärt Jörn Jaeger. Trotzdem agiert sie selbstständig. "Wir werden auch einen Vorstand wählen, der aus drei Leuten bestehen wird - vermutlich zwei Frauen und ein Mann."

Das Hauptaugenmerk wird die KJG Solingen weiterhin auf die Organisation und Durchführung der "Offenen Zeltstadt" richten, doch in jedem Fall möchte sie ihr Angebot für junge Leute erweitern. "Im Moment ist zwar noch nichts geplant", sagt Jörn Jaeger, aber er ist zuversichtlich, dass sich das bald ändern wird. Die Gründungsgemeinschaft besteht aus 17 Personen im Alter zwischen 20 Jahren und Anfang 30. "Wir kommen alle aus Solingen. Die meisten sind schon seit ein paar Jahren dabei." Natürlich seien weitere interessierte Leute willkommen, die sich der KjG anschließen und an den Projekten mitarbeiten möchten. "Dafür ist aber eine Mitgliedschaft bei der Katholischen Jugendagentur nötig", betont Jörn Jaeger.

Quelle: RP
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