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Solingen
Vertriebene üben Brückenschläge

Solingen: Vertriebene üben Brückenschläge
Eine Tanzgruppe der Siebenbürger Sachsen trat auf. FOTO: BdV
Solingen. Bund der Vertriebenen hatte zu Kulturtreffen in den Clemenssaal eingeladen.

Es war ein Treffen von Jung und Alt. Der Bund der Vertriebenen hatte jetzt wieder zu einer Kulturveranstaltung in den großen Clemenssaal eingeladen - wobei das Programm, das Edith Vieth als Kreisvorsitzende der Vertriebenen in Solingen sowie ihre Mitstreiter im Vorfeld auf die Beine gestellt hatten, einmal mehr zahlreiche Mitglieder und Freunde des Verbandes in die Solinger Innenstadt lockte.

"Ich freue mich, dass über 100 Gäste gekommen sind", zog Edith Vieth nach dem Treffen unter dem Motto "Unsere Heimat im Frühling" eine durch und durch positive Bilanz. Dabei war es dem Bund der Vertriebenen erneut gelungen, eine Brücke zwischen der alten sowie der neuen Heimat der Vertriebenen und Aussiedler zu schlagen.

So gehörten zu den Schwerpunkten des Programms unter anderem Musik und Vorträge. Beispielsweise wurden gemeinsam bekannte Volkslieder gesungen. Und es gab von Irene Hackbarth, Margitta Romagno, Janina Voit, Cyrielle Schneider sowie Edith Vieth vorgetragene Gedichte beziehungsweise Texte, die aus Pommern, Ostpreußen, Oberschlesien, aber eben auch aus Solingen stammen. Darüber hinaus begeisterte die Siebenbürger Volkstanzgruppe aus Wuppertal, die aus Aktiven im Alter von elf bis 86 Jahren besteht, die Teilnehmer der Kulturveranstaltung. "So wurde eine Brücke zwischen Jung und Alt, Vergangenheit und Gegenwart, alter und neuer Heimat geschlagen", freute sich Edith Vieth anschließend über den Erfolg des Treffens.

(or)
 
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