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Solingen
Vielfalt und Engagement beim Awo-Familienfest im Weegerhof

Solingen: Vielfalt und Engagement beim Awo-Familienfest im Weegerhof
Gut gesichert geht es aufwärts an der Kletterwand, die von den Kindern beim Familienfest der Arbeiterwohlfahrt besonderen Anklang fand. FOTO: Martin kempner
Solingen. Pünktlich zum Start des Familienfestes zeigt sich die Sonne am Himmel. Schnell füllt sich das Gelände im Weegerhof mit Besuchern. Die Kinder zieht es gleich zur großen Kletterwand, die von der Wiese aufragt. Es hier bis ganz nach oben zu schaffen, ist eine echte Herausforderung. Gut gesichert geht es aufwärts. Von Sandra Grünwald

Ein rotes Hüpfkissen steht zum Toben bereit. Wer es einmal mit einem Skateboard versuchen möchte, ist beim Rollhaus genau richtig, das zum zweiten Mal wieder mit dabei ist. Am Rand des Rasens sind verschiedene Stände aufgebaut, wo sich die Kinder schminken lassen können oder aus Kreppbändern ein buntes Armband basteln. Durch einen Parcours aus Hütchen müssen zwei Kinder ein Gefäß voller Wasser balancieren. Die Schwierigkeit hier ist jedoch, dass die beiden an den Beinen aneinandergebunden werden.

Auch ein Tischfußball steht auf dem Rasen und ist bald mit Fußball-Fans bevölkert. Mit Losen kann jeder sein Glück versuchen und einen der Preise gewinnen, die von Solinger Firmen bereitgestellt wurden. Der Erlös des Festes fließt in die Arbeit der Arbeiterwohlfahrt (Awo).

Rund 100 haupt- und ehrenamtliche Helfer sind während des Familienfestes im Einsatz. Sie stammen aus den Einrichtungen der Awo und von Awo Aqua. "Für uns ist es wichtig, dass sich die Haupt- und Ehrenamtlichen begegnen", betont Dirk Wiebenga vom Vorstand.

In diesem Jahr fällt das Familienfest in die Aktionswoche der Awo, die unter dem Motto "Echtes Engagement. Echte Vielfalt. Echt Awo" steht. "Das passt genau zu unserem Familienfest", erklärt Wiebenga. Nicht nur die türkische Frauengruppe, die das Café bestreitet, drückt die Vielfalt der Awo-Helfer aus. "Migration ist eine große Aufgabe, aber sie ist uns nicht zum Nachteil geworden", sagt Dirk Wiebenga. Auch die Chancen, die durch die Zuwanderung der Flüchtlinge bestünden, sollten genutzt werden. "Wir wollen in dieser Woche dafür werben, dass wir mit der Tradition verbunden sind, aber auch ein offenes Auge für die Moderne haben." Die Tradition ist lang bei der Arbeiterwohlfahrt. In vier Jahren feiert der Verband sein 100-jähriges Bestehen. Gegründet wurde er als ein Verein zur Selbsthilfe. "In einer Zeit, als es den Menschen nicht so gut ging. Sie unterstützten sich gegenseitig. So ist es geblieben."

Vor allem von Ehrenamtlichen wurde die Awo getragen. "Aus dem ehrenamtlichen Verein ist ein Verband mit vielen Hauptamtlichen geworden", sagt Wiebenga. Dennoch ist auch heute das Ehrenamt sehr wichtig.

So möchte der Verband gerne Ansprechpartner sein für alle, die sich einbringen wollen. Was dabei herauskommen kann, wenn alle zusammenarbeiten, zeigt das Familienfest.

Quelle: RP
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