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Solingen
Volksfeste: Stadt und Politik wollen Veranstaltern helfen

Solingen. Die Verantwortlichen im Rathaus ziehen eine positive Zwischenbilanz, was die Zusammenarbeit mit privaten Sicherheitsfirmen angeht, die im Rahmen von Volksfesten für Ordnung sorgen. Das sagte jetzt der zuständige Ordnungsdezernent Jan Welzel (CDU) auf Anfrage unserer Redaktion.

So habe beim Dürpelfest die Kooperation zwischen der Stadt sowie den von den Veranstaltern angestellten Sicherheitskräften gut funktioniert, betonte Welzel. Gleichzeitig zeigte der Beigeordnete aber auch Verständnis für die Sorgen von Organisatoren, die über hohe Hürden durch Sicherheitskonzepte klagen.

In diesem Zusammenhang kündigte der Ordnungsdezernent an, so weit wie möglich auf die Anliegen der Festveranstalter eingehen zu wollen. "Wir werden uns damit beschäftigen", sagte Jan Welzel, der so auf eine Forderung der FDP aus der vergangenen Woche reagierte, den Organisatoren von Volksfesten in Sachen Auflagen entgegenzukommen. Allerdings machte Christdemokrat Welzel auch deutlich, dass die Stadt an rechtliche Vorgaben gebunden ist. Er warb um Verständnis und verwies darauf, dass Sicherheit vorgehe und die haftungsrechtlichen Folgen bei Unglücken für alle Beteiligten verheerend sein könnten.

Unterstützung erhielt Welzel von seinem Parteifreund Marc Westkämper, Bezirksbürgermeister von Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid. Westkämper signalisierte ebenfalls Verständnis für die Organisatoren und erklärte, er könne den Vorstoß der FDP nachvollziehen. Zwar sei klar, dass die Stadt Auflagen umsetzen müsse. Allerdings mahnte Westkämper, die Verwaltung solle auf Vereine und Initiativen zugehen, und regte überdies an, vereinsübergreifende Strukturen zu schaffen, um die Herausforderungen bewältigen zu können. Westkämper: "So könnte Veranstaltungs-Know-How gebündelt und Vereine entlastet werden".

(or)
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