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Solingen
Von Tarot-Karten zur Zauberwelt

Solingen. Die Text- und Fotojournalistin Martina Hörle ist auch eine fleißige Schriftstellerin. Neben Kurzgeschichten und Essays hat sie bisher viele Gedichte veröffentlicht. Zu ihren Favoriten gehört außerdem die Welt der Märchen. Im April veranstaltete sie mit historischen Märchen und eigenen Geschichten ein Märchenfestival in Solingen. Dazu kennt sich Hörle gut mit Tarot-Karten aus. Im März brachte sie in Zusammenarbeit mit den Solinger Tarot-Freunden den internationalen Kongress "TarotCon Germany" in die Klingenstadt. "Und meine hübschen, bunten Tarot-Karten haben mich auch zu meinem ersten Roman inspiriert", erzählte die Autorin bei der Präsentation ihres Buches "Wo alles endet und alles beginnt, eine Erzählung jenseits von Zeit und Raum". Die Tarot-Karten dienen Kartenlegern für ihre Arbeit, sie faszinieren aber auch die Menschen ohne Kenntnisse über die Zukunft mit ihren wunderschön gestalteten Abbildungen von Magie, Zauberwesen und fantastischen Gestalten. Auch in dem Fantasy-Roman von Martina Hörle wimmelt es von Göttern, Trollen, Magiern, Drachen, Feen sowie guten und bösen Menschen. Bei ihrer Lesung im "Alten Stellwerk" von Stefan Seeger wurde gleich im ersten Kapitel deutlich, dass sich ihre Leserschaft neben der überbordenden Phantasie und der Spannung auch auf eine gehörige Portion Romantik freuen kann. Einfallsreich war auch die musikalische Umrahmung der Lesung durch den Musiker Ulrich Putsch. Der Schlagzeuger hatte jede Menge einfallsreiche Percussions-Instrumente mit zur Lesung gebracht, da donnerte der Regen auf der großen Trommel, erklangen leise Töne auf der Klangschale und rieselte der feine Sand in den Muscheln. Ein Zwerg hält im Roman die große Sanduhr des Lebens in Bewegung, "Ich erzähle die Geschichte vom Leben und vom Tod" sagte Martina Hörle bei der Lesung.

www.martina-hoerle.de

(wgü)
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