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Solingen
Wanderzwieback made in Oberburg

Solingen. In jeder Packung des gesunden Pausensnacks aus der Konditorei Büscher ist auch eine Wanderbroschüre.

Authentische Produkte mit Zutaten aus der Region sind für den Naturpark Bergisches Land und die Netzwerkpartner von "Vielfalt schmeckt" ein wertvoller Beitrag zum Erhalt der vielfältigen Kulturlandschaft und der Esskultur. Gemeinsam mit der Bergischen Zwieback Manufaktur, dem Bergischen Wanderland und der Regionalmarke "bergisch pur" bringt das kulinarische Netzwerk "Vielfalt schmeckt" den "Bergischen Wanderzwieback" aus heimischem Dinkel auf die Wanderwege.

Als Pausen-Snack für zwischendurch, "zum Zoppen" in den Kaffee oder als Mitbringsel aus der Region - das knusprige Traditionsgebäck passt zu vielen Gelegenheiten. "Mit den Sorten Apfel, Walnuss und Haselnuss-Haferflocken bilden drei kernige, zu den Bedürfnissen der Wanderer passende Sorten den Auftakt. Ein erster Produkttest mit Verkostung bei interessierten Gastronomen ist sehr positiv gelaufen", sagt "Vielfalt schmeckt"-Projektleiterin Ira Schneider. Ein mehrseitiger, lebensmittelechter Einleger in der Zwiebacktüte informiert über die neuen zertifizierten Qualitätswanderwege im Bergischen Wanderland, die bergische Spezialität und die Projektpartner.

"Der Wanderzwieback ist ein idealer Snack für unterwegs. Er führt dem Wanderer schnell Energie zu und ist sozusagen der Vorläufer des Müsliriegels. Wir freuen uns, den Besuchern unserer Region ein Produkt bieten zu können, das ihnen die Möglichkeit gibt eine echte bergische Spezialität in ihre Wanderrucksäcke zu packen und so das Bergische doppelt genießen zu können", ergänzt David Bosbach, der Pressesprecher des Bergischen Wanderlandes.

In den drei Förderjahren von "Vielfalt schmeckt" hat der Naturpark Bergisches Land neben dem Aufbau eines kulinarischen Netzwerks und einem regionalen Tellergericht in zwölf Gastronomie-Betrieben auch Dinkelspezialitäten für den Tourismus- und Snack-Bereich angeregt. Diese wurden gemeinsam mit den Netzwerkpartnern im Rahmen von Workshops im letzten Jahr entwickelt und auf ihre Machbarkeit und Marktgängigkeit hin überprüft.

Handgeschmierte Gusszwiebäcke sind fester Bestandteil der Bergischen Kaffeetafel. Sie werden aus süßem Einbackteig gefertigt, geschnitten und mit verschiedenen Auflagen bestrichen und - wie der Name "Zwie-back" verrät - ein zweites Mal gebacken, bis sie extra knusprig sind. Burg an der Wupper, ist für seine über 200 Jahre alten Traditionsgebäcke wie die Burger Brezel oder den Bergischen Gusszwieback bekannt. Nur noch wenige Konditoren und Bäcker verstehen sich allerdings auf das Fertigen dieser Spezialitäten. Konditormeister Dieter Büscher und seiner Frau Stefanie gelingt es, die 200 Jahre alten Klassiker auch modern zu interpretieren und so eine Brücke zwischen Tradition und Moderne zu schlagen. In der Bergischen Zwieback Manufaktur finden Genießer über 50 Sorten dieser Köstlichkeiten.

Inspiriert durch das Biodiversitäts-Projekt "Vielfalt schmeckt" des Naturparks Bergisches Land fertigt die Bergische Zwieback Manufaktur seit Kurzem die bergischen Gebäckklassiker mit "bergisch pur"-Dinkelmehl vom Gut zur Linden aus Wuppertal.

(red)
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