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Solingen
Weltpremiere neuer 3D-Drucktechnologie

Solingen. Die Chancen und Möglichkeiten der 3D-Technologien werden am Mittwoch, 7. Dezember, vom "3D-Netzwerk", eine Initiative der Wirtschaftsförderung, im Rahmen einer Großveranstaltung gezeigt. Unter dem Motto "Industrie 3.D: Wir zünden die nächste Stufe der industriellen 3D-Revolution" finden in der Zeit von 9.30 Uhr bis 14.30 Uhr Vorträge und Präsentationen im Gründer- und Technologiezentrum am Grünewald statt. "Die Veranstaltung ist ein Höhepunkt im Terminkalender aller 3D-Technologie-Interessierten, vor allem auch wegen der Top-Referenten und Live- Präsentationen", sagt Frank Balkenhol, Geschäftsführer der Solinger Wirtschaftsförderung. Referenten aus Industrie, Wissenschaft und Forschung geben dabei einen Ausblick auf High-Tech-Entwicklungen in der 3D-Technologie. Neben den Vorträgen werden zudem die vor Ort ausgestellten beziehungsweise live hergestellten 3D-Objekte die Veranstaltungsteilnehmer von den neuen Technologien begeistern. "Mit reiner Theorie kann man nicht so überzeugen wie mit der Praxis, deshalb werden wir während der Veranstaltung live 3D-Objekte erstellen", erläutert Werner Koch, der von der Wirtschaftsförderung beauftragte 3D-Netzwerk-Manager. "Ein Höhepunkt ist definitiv die Live-Präsentation der Firma Opiliones, die Weltpremiere mit einer neuer Drucktechnologie in Solingen feiert", so Koch. Das niederländische 3D-Netzwerkmitglied Opiliones revolutioniert fast 30 Jahre nach der Erfindung der "Fused Filament Fabrication (FFF)" das kostengünstige und weit verbreitete 3D-Druck-Verfahren. Denn beim "Next-Level 3D printing" wird frei im Raum gedruckt und nicht mehr, wie bisher üblich, in der Schicht-für-Schicht-Technik.

Christian Klostermann, Geschäftsführer der Klostermann- Messtechnik aus Remscheid, wird zum Thema "3D-Computertomographie für Qualitätskontrolle und Messtechnik" referieren. 3D-gedruckte Bauteile der Industrie können mittels eines Desktop-Computertomographen auf Fehler, Lufteinschlüsse und Produktionspräzision überprüft werden. "Das Gerät ist ein äußerst kompakter Schreibtisch-Computertomograph und besonders geeignet für kleine Kunststoffbauteile, dazu ermöglicht das außergewöhnlich gute Preis-Leistungs-Verhältnis den Einsatz auch in kleinen Unternehmen", so Werner Koch.

Ein weiteres "Live-Erlebnis" vor Ort, welches in der Klingenstadt entwickelt und produziert wurde, stellt der 3D-Netzwerkpartner "SIDL 3D-Werkstatt": Das Unternehmen beeindruckt mit einem selbst entwickelten Großraum-3D-Drucker, der Bauteile bis zu einer Größe von 75 x 60 x 45 Zentimeter fertigen kann. Während der Veranstaltung produziert das Unternehmen ein Kinderlaufrad.

Einen Ausblick in die Zukunft von "Virtual Reality und Augmented Reality" macht Payam Tayaran, Geschäftsführer der Visual Akademie, aus Wuppertal. Er skizziert eine Vision, wohin sich die Technologien entwickeln können, die wir bereits täglich aus der Navigation, PC-Spielen, industriellen Anwendung, Architektur und kennen. Der Besuch ist kostenlos, eine frühzeitige Anmeldung empfehlenswert. www.3d-netzwerk.nrw

(red)
 
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