| 00.00 Uhr

Solingen
Werner appelliert an gegenseitige Rücksichtnahme

Solingen. Für eine Haltung der gegenseitigen Rücksichtnahme tritt Superintendentin Dr. Ilka Werner in ihrer Kanzelabkündigung ein, die morgen in evangelischen Gottesdiensten verlesen werden soll. Zur Zeit gebe es viele Debatten: zum Beispiel darüber, wie weit Satire gehen dürfe oder welche Grenzen die Toleranz haben müsse. Diese Debatten seien notwendig, betont die Superintendentin, um "uns darüber zu vergewissern, auf welchem Fundament unsere Gesellschaft gebaut ist". Auch auf dem Feld der Integration ginge nicht immer alles leicht und reibungslos. Bei ihren Besuchen in Gemeinden und Einrichtungen erlebe sie zwar immer wieder Beispiele für eine gute Integration der hierher eingewanderten Menschen. Aber im Zusammenleben mit solchen, die schon lange hier leben, gebe es andererseits auch Situationen, in denen Verständigung nicht gelinge oder Neid aufflamme.

Einen wichtigen Maßstab für das Verhalten in solchen Diskussionen und Konflikten kann nach ihren Worten eine Aufforderung Jesu aus dem Matthäusevangelium bieten: "Genau so, wie ihr behandelt werden wollt, behandelt auch die anderen!"

(tws)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Solingen: Werner appelliert an gegenseitige Rücksichtnahme


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.