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Solingen
Wie steht es um die Diskurskultur?

Solingen. Veranstaltung am Montag, 14. März, im Zentrum für verfolgte Künste.

Die Verfügbarkeit von Informationen war noch nie so groß wie heute. Die digitale Welt kann eine Chance zu mehr Demokratie sein, verändert aber das Handeln aller Beteiligten. Sie verändert Medienöffentlichkeit, Kommunikationskultur und Beteiligung. Mehr Partizipation steht der ungebremste Hass im sogenannten Shitstorm gegenüber, die Onlinepetition steht dem beharrlichen und langwierigen Engagement in der Zivilgesellschaft gegenüber. Wie wollen wir zukünftig gemeinsam Gesellschaft gestalten, wie wollen wir Demokratie leben? Die sachorientierte Diskussion steht nicht mehr im Fokus der Kommunikation. Vielen Menschen geht es nur darum, den Diskurs zu dominieren und die eigene Meinung bestätigt zu bekommen. Wie kommen wir zu einer Diskurskultur, in der weder das Aufmerksamkeitsmanagement noch der Aufgeregtheitsimpuls die entscheidende Rolle spielen, sondern die Auseinandersetzung um Realitäten und Möglichkeiten in Projekten und Institutionen, in der Bildung, in der Kommunikation, in der Kultur. Über Diskurskultur geht es in einer Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung zusammen mit dem Zentrum für verfolgte Künste am Montag, 14. März, im Zentrum an der Wuppertaler Straße ab 18 Uhr. Erregung, Empörung, Hass - wie steht es um die Diskurskultur? wird eingangs gefragt, beteiligt sind hier die Autorin Hatice Akyün, der Publizist und Dozent Patrick Breidenbach sowie Andrea Daun, Jesper Juul "european innovation group", Staatssekretär Dr. Marc Jan Eumann und die Regisseurin Angela Richter.

Die Moderation haben Corinna Schlechtriem und Andreas Schäfer, für "Anregungen und Aufregungen" sorgen Claudia Gahrke und Peter Schilske.

(red)
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