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Coverhits und eigene Songs
"Wir sehen uns" - wer steckt hinter See You?

Coverhits und eigene Songs: "Wir sehen uns" - wer steckt hinter See You?
Zur Halloween-Party am 31. Oktober im Theater und Konzerthaus hat die Cover-Band ein spezielles Programm zusammengestellt. Sie spielen Hits aus den 80er und 90er Jahren, Rockklassiker und Chartstürmer. FOTO: Johanny Carbonara
Solingen. Seit zehn Jahren spielen "See You" Coverhits und eigene Songs. Als Band begeistern sie bei Stadtfesten, Firmenevents und Hochzeiten. Von Laura Mertens

Seit zehn Jahren spielen Michael Schnäbelin (48), Marc Blümel (44), Peter Fastenrath (52), Roman Zöls (44), Daniel Schnäbelin (30) und Joachim Stüpp (55) Coverhits und eigene Songs. Als Band "See You" begeistern sie die Solinger bei Stadtfesten, Firmenevents und Hochzeiten. Ihr Repertoire reicht von Hits aus den 80er und 90er Jahren über Rockklassiker bis hin zu Charts.

Bereits vor See You hat die sechsköpfige Truppe zusammen Musik gemacht. "Man weiß, wie die anderen ticken", sagt Joachim, von den restlichen Mitgliedern nur "Jo" genannt. "Bei uns reichen ein paar Blicke, wir verstehen uns auch ohne Worte", ergänzt Peter. Gemeinsam teilen sie ihre Leidenschaft zur Musik. Das verbindet nicht nur sie untereinander, sondern die Band auch mit dem Publikum. "Wir lieben das, was wir tun. Und das spüren die Leute", sagt Jo.

Dabei gehen sie mit viel Herzblut und Körpereinsatz auf die Bühne. "Wir sind manchmal richtig verrückt. Das muss auch mal sein", sagt Michael. Zusammen mit Marc übernimmt er die Gesangseinlagen. Gitarrist Peter sagt, "bei Auftritten ist immer Party angesagt. Das Auf- und Abbauen ist Arbeit, der Rest ist purer Spaß". Vor allem ist es eine gute Abwechslung zum Alltag mit Beruf und Familie. Denn die meiste Zeit sind die Mitglieder von See You Glaser, Lehrer oder Graphiker. "Auf der Bühne zu stehen ist wie ein kurzes Aussteigen aus dem Leben", beschreibt Marc. Schlagzeuger Jo nennt es "Psychohygiene".

In diese Auszeit investieren die Solinger Musiker viel Zeit und Aufwand. Von den Instrumenten über Kostüme und Videodrehs wird alles selbst gemacht und finanziert. Einen Manager gibt es nicht. "Manchmal ist es wirklich schwierig, alle sechs unter einen Hut zu bekommen. Vor allem, wenn es kurzfristige Anfragen für Auftritte gibt", erklärt Jo. Aber solange es Spaß macht, hält die Band nichts auf. "Wir haben uns auch schonmal bis drei Uhr nachts den Hintern abgefroren, nur damit wir den Vollmond für ein Video filmen konnten", lacht Michael.

Solingen liegt der Band besonders am Herzen. "Uns ist es auch wichtig, die Leute hier anzusprechen und zu unterstützen", so Peter. Bei einem Musical der Schüler der Alexander-Coppel-Gesamtschule spielten sie mit im Orchestergraben. Von ihnen kommt auch der Song für Solingen und "Komm lass es schneien" im Radio RSG.

Ihr nächster Auftritt wird bei der Halloweenparty am 31. Oktober im Stadttheater sein und ein zweiter Song über Teamgeist wird voraussichtlich Ende diesen Monats erscheinen. Im Musikvideo wirken viele Solinger Sportvereine mit.

"Uns geht es gar nicht ums große Geld oder darum, berühmt zu werden. Wir wollen authentisch sein und die Leute unterhalten", fasst Michael zusammen. "Die Freude, die wir uns und dem Publikum bereiten, kann man nicht kaufen", sagt Peter. Und das soll so bleiben: Bei ihrem jährlichen Abschlusskonzert im Dezember wird das 10-jährige Jubiläum zelebriert. Die Band hat auch schon Ideen für besondere Aktionen. "Es soll eine Hommage an unser tolles Publikum werden. Wir wollen danke sagen. Da müssen keine Kosten und Mühen gescheut werden", erklärt Michael.

Quelle: RP
 
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