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Solingen
Zentrum für verfolgte Künste öffnet

Solingen. Am 8. Dezember ist es soweit. Dr. Rolf Jessewitsch, Direktor des Kunstmuseums, legte dem Kulturausschuss jetzt das Programm zur offiziellen Eröffnung des Zentrums für verfolgte Künste vor. An diesem Tag gibt es eine feierliche Eröffnung für geladene Gäste im Theater und Konzerthaus mit anschließendem Empfang im Museum. Es sprechen der Oberbürgermeister, der Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland, Prof.

Dr. Jürgen Wilhelm, und die stellvertretende Ministerpräsidentin Sylvia Löhrmann. Die Festrede hält der Präsident des Deutschen Bundestages, Prof. Dr. Nobert Lammert. Besonders froh ist Rolf Jessewitsch, sozusagen in letzter Minute den Direktor der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem bei der Eröffnung begrüßen zu können. Michael Tal wird eine Einführung in die Ausstellung geben. Neben der Ausstellung der Sammlungen von Gerhard Schneider und Jürgen Serke gibt es drei Sonderausstellungen.

"Der Tod hat nicht das letzte Wort - Die Erfahrungen von Auschwitz heute": zeitgenössische Kunst aus Polen, Israel und Deutschland. "Michael Kichka": Originalzeichnungen zur Graphic Novel "Zweite Generation". "Spots of Light - Frau sein im Holocaust": eine multimediale Ausstellung aus Yad Vashem. Am 9. Dezember, 16 Uhr, wird der polnische Künstler Lukasz Surowiec zusammen mit einer Solinger Schulklasse eine Birke, die aus Auschwitz stammt, am Museum pflanzen.

Um 17 Uhr wird zu einem Vortrag von Hajo Jahn, Vorsitzender der Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft, eingeladen: die Idee eines Zentrums für verfolgte Künste. Anschließend, um 18 Uhr, gibt es aus aktuellem Anlass eine Podiumsdiskussion zum Thema "Dürfen Satire, Kunst und Literatur alles?".

(crm)
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