| 15.52 Uhr

Nach Putschversuch
Zingal gegen Todesstrafe in der Türkei

Nach Putschversuch: Zingal gegen Todesstrafe in der Türkei
Fatih Zingal, hier bei einer früheren "Anne Will"-Sendung, wurde in Solingen geboren und ist stellvertretender Vorsitzender der "Union Europäisch-Türkischer Demokraten". FOTO: NDR / Wolfgang Borrs
Solingen. Fatih Zingal, der aus Solingen stammende stellvertretende Vorsitzende der "Union Europäisch-Türkischer Demokraten" (UETD), spricht sich gegen die Wiedereinführung der Todesstrafe in der Türkei aus. Von Martin Oberpriller

Solche Überlegungen, wie sie derzeit innerhalb der türkischen Regierung diskutiert würden, lehne er ab, stellte Zingal am Montag im Gespräch mit unserer Redaktion klar. "Das würde das sofortige Aus der EU-Beitrittverhandlungen bedeuten", sagte Zingal, der in der ARD-Sendung "Anne Will" vom Sonntagabend die Politik des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan nach dem gescheiterten Putsch vom Wochenende noch verteidigt hatte.

Die UETD, deren Vize-Vorsitzender Zingal ist, gilt als eine Lobbyorganisation der türkischen Regierungspartei AKP. Zingal selbst wurde 1979 in Solingen geboren, arbeitet als Rechtsanwalt und trat zuletzt in mehreren TV-Talkshows als "Sprachrohr" Erdogans auf.

 

Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Nach Putschversuch: Zingal gegen Todesstrafe in der Türkei


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.