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Tönisvorst
Action Medeor baut medizinische Hilfe auf Haiti aus

Tönisvorst: Action Medeor baut medizinische Hilfe auf Haiti aus
Die Versorgung der kleinsten Patienten steht im besonderen Fokus der Arbeit von Action Medeor auf Haiti. FOTO: action medeor
Tönisvorst. Das Deutsche Medikamentenhilfswerk Action Medeor setzt sich für eine bessere Gesundheitsversorgung von armen Menschen in Entwicklungsländern ein. Das Pharmaunternehmen Zentiva unterstützt die Arbeit von Action Medeor mit einer Unternehmensspende in Höhe von 20.000 Euro.

Gesundheit für sich und die Familie - das ist ein Traum vieler Menschen auf Haiti. Doch die Realität sieht oft anders aus: Ein schwaches Gesundheitssystem, Armut und wiederkehrende Naturkatastrophen machen Haiti zu einem der Länder mit der niedrigsten Lebenserwartung weltweit. Verschärft wird die Situation in den letzten Monaten durch das Wetterphänomen El Niño, das Ernteausfälle verursacht.

Action Medeor engagiert sich seit vielen Jahren für eine nachhaltige Verbesserung der Gesundheitsversorgung auf Haiti und arbeitet dort eng mit einheimischen Partnern zusammen. Unterstützt wird Action Medeor dabei durch das Unternehmen Zentiva, das die Aktivitäten in den Bereichen Krankheitsprävention, Behandlung von Mangelernährung und Ausbildung von medizinischem Personal mit 20.000 Euro unterstützt. Zentiva ist ein tschechisches Pharmaunternehmen, das sich auf generische Produkte spezialisiert hat. Mittlerweile gehört es zur französischen Sanofi-Gruppe, einem der weltweit größten Pharmakonzerne.

Auf Haiti eröffnete Action Medeor nach dem schweren Erdbeben 2010 eine Gesundheitsstation in der sehr armen und ländlichen Region Lamardelle. "Dank der Spende von Zentiva können wir nun unsere Arbeit in Lamardelle verstärken", sagt Vorstandssprecher Bernd Pastors, "wir werden dort Geburtshelferinnen und medizinisches Personal ausbilden, eine ausgewogene Ernährung für Schulkinder bereitstellen und Vorsorgeuntersuchungen durchführen, außerdem die Menschen in Lamardelle darüber aufklären, wie sie Krankheiten vermeiden oder früher erkennen. Und um der hohen Mütter- und Säuglingssterblichkeit auf Haiti entgegen zu wirken, werden die schwangeren Frauen regelmäßig untersucht."

Der besondere Fokus des Projektes liegt auf der Verbesserung der Versorgung von Schwangeren sowie einem Ernährungsprogramm, das insbesondere auf Kinder ausgerichtet ist. Über die Hälfte der Bevölkerung von mehr als fünf Millionen leiden an Unterernährung.

Quelle: RP
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