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Tönisvorst
Action Medeor weist auf Welt-Aids-Tag hin

Tönisvorst. Aids ist noch nicht besiegt. Daran will das Medikamentenhilfswerk Action Medeor am Welt-Aids-Tag am 1. Dezember erinnern. Weltweit leben rund 35 Millionen Menschen mit dem HI-Virus, die meisten davon in Subsahara-Afrika.

"Die gemeinsamen Anstrengungen im Kampf gegen Aids machen Fortschritte", sagt Bernd Pastors, Vorstand von Action Medeor, "40 Prozent der Infizierten erhalten inzwischen eine Therapie, doch noch ist der HI-Virus nicht besiegt."

Action Medeor aus Vorst unterstützt zusammen mit dem Medikamentenhersteller Pharmakina seit zehn Jahren ein Projekt in Bukavu in der Provinz Süd-Kivu in der Demokratischen Republik Kongo. Dort ist HIV/Aids eine der am weitesten verbreiteten Krankheiten. Der medizinische Leiter des Projektes, Dr. Pierre Prince Lunjwire, ein kongolesischer Arzt, kümmert sich um die ärztliche Versorgung von 250 Menschen. "90 Prozent meiner Patienten mit HIV/Aids leben noch", sagt der Arzt, "wichtig ist die kontinuierliche Behandlung der Infizierten mit den antiretroviralen Medikamenten." In dem Projekt sind über 200 Babys von HIV-infizierten Müttern in den vergangenen zehn Jahren auf die Welt gekommen - keins mit HIV. "Das ist ein vorbildliches Projekt", sagt Pastors, "das Beispiel zeigt uns, wir können die Epidemie zum Stillstand bringen, aber wir dürfen im Kampf gegen Aids nicht nachlassen."

Das Vorster Medikamentenhilfswerk Action Medeor ist für seine Hilfe dringend auf Spenden angewiesen: Spendenkonto 9993 bei Action Medeor, Sparkasse Krefeld, BLZ 320 500 00, IBAN DE78 3205 0000 0000 0099 93, BIC: SPKRDE33. Onlinespenden sind möglich unter www.medeor.de, Stichwort: Bukavu

Quelle: RP
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