| 00.00 Uhr

Tönisvorst
Arschbomben-Wettbewerb: Sieg mit 7,50 Metern

Tönisvorst. Zahlreiche Besucher des Schwimmbades "H2Oh" schauen von Liegen und Badebecken aus gebannt zum Einmeterbrett. Der vielen vertraute Anblick unterscheidet sich in einigen Dingen vom üblichen Treiben am Hauptbecken, wo sich gut 20 Schwimmer jedes Alters versammelt haben und eine sieben Meter lange Leiste am Brett montiert wurde. Sommerliche Musik und Gelächter verbreiten gute Laune, während NEW-Mitarbeiterin Franzis Thissen die Spritzhöhe des Wassers nach jedem Sprung per Mikrofon verkündet. Von Lena Meyer

Im Bad findet die zweite Vorrunde der jährlichen Arschbombenstadtmeisterschaft statt. Bereits zum dritten Mal fungiert das "H2Oh", nach Vorrunden in Mönchengladbach, als einer von drei Austragungsorten. Die dritte und letzte Vorrunde findet im November in Dülken statt. Ausrichter der Veranstaltung ist die NEW, teilnehmen kann jeder, der mag. Die Springer werden in Gewichtsklassen eingeteilt und dürfen dreimal hintereinander versuchen, das Wasser so hoch wie möglich spritzen zu lassen.

"Es ist wirklich toll und ein großer Spaß", sagt Thissen. Die Diplom-Sportlehrerin ist bei der NEW für Animation und Kurse zuständig und leitet auch eine eigene Schwimmschule. Schmunzelnd beobachtet Thissen einige der Teilnehmer, die schon vor Wettbewerbsbeginn üben: "Da möchten es ein paar aber ganz genau wissen und unbedingt gewinnen", so Thissen. Die drei besten Springer jeder Gewichtsklasse qualifizieren sich für die Finalrunde des Bewerbs im Ransberg-Bad in Dülken im November, aber jeder Teilnehmer erhält eine Urkunde und ein kleines Geschenk. "Gerade die Kinder sollen ja auch neben dem Spaß noch etwas davon haben", meint Thissen.

Der Wettbewerb lockt viele Zuschauer an, und einige Kinder melden sich sogar noch zum Springen nach. Von den insgesamt 24 Teilnehmern konnten sich am Ende Daniel (Gewichtsklasse 31-40 Kilogramm, Fontänenhöhe: 3,80 Meter), Charlotta (31-40 Kilo, 3,90 Meter), Lukas (41-50 Kilo, 3,50 Meter). Tom (51-60 Kilo, 7,50 Meter) und Julian (ab 61 Kilo, 7,30 Meter) jeweils über den ersten Platz in ihrer Kategorie freuen. Die Gewinner erhielten NEW-Badetücher, Tassen, Trinkflaschen und einen Gutschein für einmal freien Eintritt im "H2Oh". Alle Springer durften Urkunden entgegennehmen und sich zum Abschluss an reichlich gefüllten Boxen mit kleinen Geschenkartikeln wie Stiften, Schlüsselbändern und Stofftieren, bedienen.

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Tönisvorst: Arschbomben-Wettbewerb: Sieg mit 7,50 Metern


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.