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Tönisvorst
Bekommt Vorst einen zweiten Supermarkt?

Tönisvorst. Ein Unternehmen interessiert sich, an der Anrather Straße ein neues Geschäft zu errichten. Von Stephanie Wickerath

Die Pläne sind schon weit gediehen, aber noch fehlt der nötige Bebauungsplan. Da, wo künftig ein Vollsortimenter stehen soll, steht heute ein Bauernhof. Der Planungsausschuss wird sich mit dem Thema in seiner Sitzung am Mittwoch, 16. Dezember, 18 Uhr, beschäftigen. Die Idee, in Vorst einen Supermarkt an der Anrather Straße zwischen den Einmündungen Am Neuenhaushof und Böntschespfad anzusiedeln, hatte die Besitzerin des Grundstücks. Auch Wohnungen sollen auf dem Bauernhof-Gelände entstehen. "Die Hofstelle wird seit längerer Zeit lediglich noch zur Unterstellung von einigen Pferden genutzt", schreibt die Eigentümerin in ihrem Antrag an Stadtverwaltung und Planungsausschuss. Die bestehenden Wohn- und Wirtschaftsgebäude seien nicht mehr sanierungsfähig.

Die Hofgebäude sollen deshalb abgerissen werden. "Um danach eine sinnvolle Folgenutzung zu planen, habe ich Gespräche mit diversen Vollsortimentern geführt", schreibt die Vorsterin. Dabei habe ein Unternehmen einen mehrjährigen Pachtvertrag angeboten. 70 Stellplätze sollen vor dem Supermarkt, der von der Anrather Straße aus angefahren wird, angelegt werden. In der ersten Etage des Neubaus sollen außerdem mehrere Wohnungen entstehen. Die Verwaltung begrüßt die Idee grundsätzlich, rät den Politikern aber, mit der Entscheidung bis zur Verabschiedung des Einzelhandelskonzepts zu warten. Darin war ein zweiter Vollsortimenter wie Rewe oder Edeka für Vorst aber bereits empfohlen worden. Seit die Kette "Plus" ihre Filiale vor mehr als zehn Jahren geschlossen hat, ist der Rewe-Markt an der Kempener Straße der einzige Supermarkt im Ort.

Quelle: RP
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