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Tönisvorst
Bezirksregierung braucht Entscheidung bis zum November

Tönisvorst. Sekundarschule lädt Grundschuleltern zu einem Informationsabend am 22. September ein. Die Bezirksregierung rückt ihre Stellungnahme gerade.

Zu einem Diskussions- und Informationsabend zum Antrag der Sekundarschule auf Umwandlung in eine Gesamtschule lädt die Schulpflegschaft der Sekundarschule am Donnerstag, 22. September, 20 Uhr, ins Schulgebäude Kirchenfeld (Realschule Leonardo da Vinci) ein. "Nutzen Sie die Gelegenheit, sich mit anderen Eltern auszutauschen", appellieren Angela Krumpen und Thomas Keymel von der Schulpflegschaft an Eltern von Grundschülern und von Kindern, die bereits weiterführende Schulen besuchen.

Als Referent wird Behrend Heeren, Vorsitzender des Verbands gemeinnützige Gesellschaft Gesamtschulen NRW aus seiner Erfahrung als Gesamtschulleiter berichten und sich den Fragen der Eltern stellen. Unter der Überschrift "Wir wollen eine Gesamtschule. Was wollen Sie?" sollen die Eltern außerdem gefragt werden, was sie sich für die Schullandschaft und damit für ihre Kinder in Tönisvorst wünschen.

Bereits eine Woche vorher, am Mittwoch, 14. September, 18 Uhr, tagt der Schul- und Kulturausschuss zum Thema Gesamtschule im historischen Rathaus, Hochstraße 20, St. Tönis. Die Stellungnahmen der Schulen liegen inzwischen vor.

Die Bezirksregierung hätte gern zwei Schuljahre Zeit, um eine Oberstufe einer Gesamtschule vorzubereiten. Insofern soll die Entscheidung des Schulträgers Stadt Tönisvorst, ob er dem Antrag der Sekundarschule auf Umwandlung in eine Gesamtschule folgt oder nicht, doch bis zum November 2016 spätestens eingetroffen sein. Zuerst hieß es aus Düsseldorf, es sei bis zum nächsten Jahr Zeit. Für Jessica Eisenmann, Pressesprecherin der Bezirksregierung, gehört eine Elternbefragung zum guten Ton, allein schon, um das Potenzial für die Anmeldungen abzufragen. Gesetzlich sei eine Befragung aber nicht zwingend vorgeschrieben.

Der Vorsitzende der GGG-NRW (Gemeinnützige Gesellschaft Gesamtschule) Behrend Heeren war bis zum Ruhestand Leiter der Willy-Brand-Gesamtschule in Mülheim. In Neukirchen-Vluyn (28.000 Einwohner) und Jüchen (22.000 Einwohner) gibt es jeweils ein Gymnasium und eine Gesamtschule.

(hb/wic)
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