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Tönisvorst
Brandschutz im Schulzentrum

Tönisvorst: Brandschutz im Schulzentrum
Es herrscht Skepsis beim Brandschutz im Schulzentrum Corneliusfeld. (Archivbild) FOTO: WOLFGANG KAISER
Tönisvorst. Mit Kosten in Höhe von 2,5 Millionen Euro rechnet die Stadtverwaltung für Arbeiten rund um den Brandschutz im Schulzentrum Corneliusfeld, wo das Michel-Ende-Gymnasium und die Rupert-Neudeck-Gesamtschule untergebracht sind.

Der Brandschutz sei ein "großer Brocken", sagt Fachbereichsleiter Marcus Beyer im Ausschuss für Gebäudemanagement. Durch An- und Umbauten sei das 40 Jahre alte Schulzentrum ein verwinkeltes Gebäude geworden, Zuschnitte hätten sich geändert und die Brandschutzqualität mancher Wände sei unbekannt. "Wir brauchen deshalb ein neues Brandschutzkonzept, das ein Team von Brandschützern und Architekten gemeinsam aufstellen soll", erklärt Beyer den Politikern.

Die zeigen sich skeptisch. "In der Vergangenheit sind immer wieder Brandschutzmaßnahmen im Schulgebäude durchgeführt worden. Waren die denn alle konzeptlos?", fragt Marcus Theinenkamp (FDP). Und Roland Gobbers (Grüne) merkt an: "Die Brandmeldeanlage ist neun Jahre alt. Muss sie jetzt schon ausgetauscht werden?" Marcus Beyer sagt, in der Vergangenheit habe es keine baulichen Maßnahmen gegeben, vielmehr sei die technische Ausrüstung erneuert worden, unter anderem auch die Brandschutzanlage, die aber tatsächlich alle zehn Jahre ausgetauscht werden müsse. Auch müssten die Treppenhäuser zur rauchfreien Entlüftung ummantelt werden, sagt Beyer. Die Politiker stimmten dem Plan, ein Team aus Brandschützern und Architekten damit zu beauftrage, ein Konzept zu erstellen und das umzusetzen, schließlich zu, wenn auch, wie im Fall der FDP, "mit ungutem Gefühl".

(wic)
 
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