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Tönisvorst
Die Stadt ist gegen Überholverbot auf der Anrather Straße

Tönisvorst. Die Anwohner der Anrather Straße in Vorst haben beantragt, dass die Stadt ein Überholverbot auf der Straße einführt. Demnach soll zwischen dem Anrather Bahnhof und dem Restaurant "Tafelsilber" das Überholen verboten sein.

"Wir sehen täglich, dass durch das erheblich angestiegene Verkehrsaufkommen und die Zunahme von gefährlichen Überholmanövern die Sicherheit der Anwohner und der Verkehrsteilnehmer erheblich beeinträchtigt wird", steht in dem Schreiben, das im Bau- und Verkehrsausschuss diskutiert wurde. Wolfgang Schouten vom Ordnungsamt führte aus, dass es bereits eine Ortsbesichtigung mit der Kreispolizeibehörde und dem Landesamt Straßen NRW gegeben habe.

"Wir haben keine Überholmanöver beobachten können", sagte Schouten. Auch die Unfallauswertung der Polizei zeige, dass sich im besagten Bereich in den vergangenen fünf Jahren kein Unfall ereignet habe, der durch ein Überholverbot hätte verhindert werden können. Sowohl die Verwaltung als auch die Polizeibehörde seien deshalb gegen eine Überholverbotszone auf der Anrather Straße.

Die Politiker nahmen das zur Kenntnis und beschlossen, den Antrag an den Landesbetrieb Straßen NRW zu verweisen, da die Anrather Straße als Landesstraße in den Bereich dieses Amtes falle. Der CDU-Kreistagsabgeordnete Peter Joppen, der zu den Unterzeichnern des Bürgerantrags gehört, wollte sich damit nicht zufriedengeben. "Der Landesbetrieb hat uns an die Stadt verwiesen, eine Rolle rückwärts bringt uns nichts." An der Entscheidung änderte der Einwand nichts.

(wic)
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