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Tönisvorst
Ehren-Gedenken an die Opfer von Terror und Gewalt

Tönisvorst. Ein Kranz der Stadt Tönisvorst und ein Kranz des Volksbundes für Kriegsgräberfürsorge liegen jetzt neben dem Denkmal, das auf dem Friedhof von St. Tönis an die Verstorbenen der beiden Weltkriege erinnert. "In stillem Gedenken" steht auf den Schleifen. Wie jedes Jahr am Volkstrauertag versammelten sich Politiker, Vereine und Bürger auf einem der Ehrenfriedhöfe von Tönisvorst. Musikalisch stimmten der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Tönisvorst und der Männergesangverein "Cäcilia" aus Vorst auf die Gedenkveranstaltung ein. Etliche Vereinsvertreter mit ihren Fahnenträgern - darunter das Deutsche Rote Kreuz, die Kolpingfamilie, die Artillerie-Gruppe, der Allgemeine Schützenverein und die Bürger Junggesellen - waren gekommen. Auch einige jüngere Menschen waren unter den Versammelten. Die Rede zum Volkstrauertag hielt Horst Dicken, der Vorsitzende des Bürgerbusvereins Tönisvorst. "Wir gedenken der Opfer der beiden Weltkriege und aller Menschen, die durch Kriegshandlungen gestorben sind", sagte Dicken.

Besonders die vom NS-Regime Verfolgten, Getöteten und Diskriminierten standen in der kurzen Rede im Mittelpunkt. Aber auch die Bundeswehrsoldaten, die bei Auslandseinsätzen getötet wurden, die Opfer von Terrorismus weltweit und die Menschen, die in Deutschland in jüngerer Zeit Opfer von Gewalt und Fremdenhass geworden sind, erwähnte der Redner. Auf die aktuellen Anschläge von Paris oder die Situation in Syrien ging Dicken nicht ein. "Unsere Verantwortung gilt dem Frieden unter den Menschen Zuhause und in der ganzen Welt", endet Dicken seine Ansprache.

Mit dem Lied "Frieden sei dieser Welt beschieden" von Gotthilf Fischer knüpfte der Männerchor "Cäcilia" zum Abschluss der Gedenkveranstaltung an diese Worte an.

(wic)
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