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Kommentar
Eine "Liste des Schreckens"

Es hilft nicht, man muss schon genau lesen. Der Maßnahmenkatalog ist keine 1:1-Sparliste. Alles kommt auf den Prüfstand, und in diesem Jahr scheint das mehr als nur ein Gemeinplatz zu sein. Nur diese "Liste des Schreckens", auf die sich Verwaltung und der Initiativkreis der Fraktionsvorsitzenden geeinigt haben, wird nie so umgesetzt werden. Dafür muss man kein Prophet sein. Es wird eher auf eine Verschlankung von Angeboten hinauslaufen. Und den Bürgern werden gerne immer mehr Kosten aufs Auge gedrückt. Fatal wäre eine Strategie des großen Streits, der alle Sparmodelle platzen lässt. Ohne Konsolidierung kommt das Haushaltssicherungskonzept. Wenn dann gespart werden muss, ist es kein Politiker mehr schuld.

Heribert.Brinkmann @Rheinische-Post.de

Quelle: RP
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