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Tönisvorst
Erstes Geständnis belastet Einbrecherbande schwer

Tönisvorst. Ein mutmaßlicher Serieneinbrecher hat gestern im Krefelder Prozess um eine Einbrecherbande die Beteiligung an einer Einbruchserie im Kreis Viersen und Umgebung gestanden. Seine Angaben belasteten zum Teil auch die Mitangeklagten.

Die sechs Männer sollen zwischen Januar und Mai vergangenen Jahres rund 20 Einbrüche verübt haben. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, sich zu einer Bande zusammengeschlossen und insgesamt einen Schaden von knapp 100 000 Euro verursacht zu haben.

Er sei in Rumänien von einem in Krefeld wohnhaften Landsmann angesprochen worden, sagte der 27-Jährige. Schon zuvor sei er für einige Wochen in Düsseldorf gewesen, um hier als Autowäscher zu arbeiten. Eine Festanstellung sei aber daran gescheitert, dass er hier keinen festen Wohnsitz hatte. Der 35-Jährige habe versprochen, ihm zu helfen, dann allerdings Straftaten mit ihm und weiteren Männern verübt. Erinnern könne er sich noch an einen Einbruch im Mai in ein Fotogeschäft in Tönisvorst.

Zuvor sei er mit dem 35-Jährigen in einer Bar in Krefeld gewesen. In der Nacht hatten die beiden mit weiteren Männern ein Fenster des Fotogeschäfts aufgehebelt und dort Kameras im Wert von 11 500 Euro entwendet. Insgesamt fünf Taten räumte der 27-Jährige ein. Mal habe er die Türen aufgebrochen und sei in den Geschäften gewesen, mal habe er Schmiere gestanden. Der Angeklagte bereut sein Verhalten.

Quelle: RP
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