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Tönisvorst
Freier Internetzugang bald in der Innenstadt von St. Tönis

Tönisvorst. Ein neues Unternehmen siedelt sich am Tackweg in St. Tönis an. Die Priva-Building Intelligence GmbH hat das Gebäude am Tackweg 35, in dem vorher ein Inkasso-Unternehmen ansässig war, gekauft und für ihre Zwecke umgestaltet. Das berichtet Wirtschaftsförderer Markus Hergett im Fachausschuss. "Die Priva ist ein solides Familienunternehmen aus den Niederlanden, das einen Umsatz von 8,5 Millionen Euro im Jahr hat", weiß der Wirtschaftsförderer, der die Ansiedlung begleitet hat. Von Stephanie Wickerath

Gebäudeautomation und Gewächshausautomation, also die Vernetzung von Belüftung und Energiemanagement in Gebäuden, ist das Fachgebiet der Firma. Hergett rechnet mit 25 neuen Arbeitsplätzen. "Facharbeiter und Ingenieure stellt die Priva ein", sagt der städtische Mitarbeiter. Seit 20 Jahren ist die niederländische Firma bereits auf dem deutschen Markt ansässig. Insgesamt gibt es weltweit Tochterfirmen in acht Ländern.

Ein weiteres Thema im Bericht des Wirtschaftsförderers ist der Breitbandausbau. "Es gibt immer noch weiße Flecken auf der Tönisvorster Landkarte", sagt Hergett. Das soll sich jetzt, da Fördermittel in Höhe von 50.000 Euro vom Bund bewilligt worden sind, ändern. "Wir werden zunächst eine Firma beauftragen, die weißen Flecken zu finden, um sie dann zu beseitigen."

Darüber hinaus unterstützt die Stadt die Initiative des Werberings St. Tönis, für die Innenstadt ein frei zugängliches WLAN-Netz verfügbar zu machen. "Bis zum Jahresende wird die Hochstraße ein WLAN-Netz haben", sagt Hergett. Mindestens vier Hotspots sollen eingerichtet werden, deren Kosten vom Werbering getragen werden. Smartphone- und Tablet-Nutzer können sich dann frei ins Internet einwählen. Auch die Stadt will einen Hotspot finanzieren, vermutlich am Alten Rathaus.

Auch in Vorst würde die Verwaltung die Einrichtung eines freien WLAN-Netzes im Ortskern unterstützen, die Werbegemeinschaft "Vorst aktiv", die sich an den Kosten beteiligen müsste, hat sich aber zunächst dagegen ausgesprochen, so Hergett weiter.

Quelle: RP
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