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Tönisvorst
Fucken-Kurzawa bleibt Vorsitzende der Frauen Union im Kreis

Tönisvorst: Fucken-Kurzawa bleibt Vorsitzende der Frauen Union im Kreis
Der Vorstand der Frauen Union im Kreis Viersen blieb nach den Wahlen weitgehend unverändert. FOTO: Wolfgang Kaiser
Tönisvorst. Im Saal des Vorster Restaurants "Tafelsilber" ging es hoch her. Freudig begrüßten die CDU-Frauen der Kreis-Union ihre Kolleginnen aus den anderen Stadtverbänden sowie die Landtagsabgeordnete Ina Scharrenbach. Auch ein Mann hatte sich unter die fast 40 Politikerinnen gemischt: Dr. Marcus Optendrenk, Mitglied des Landtags und Vorsitzender der Kreis-CDU. Von Stephanie Wickerath

Ihm übertrugen die Frauen gleich das Amt des Stimmzählers. Alles andere machten sie unter sich aus, denn: "Politik ist eine viel zu ernste Sache, als dass man sie allein den Männern überlassen könnte." Das Zitat von Käte Strobel, in den 1960er-Jahren Bundesministerin, war auf den Postkarten zu lesen, die auf den Tischen lagen.

Bei den Neuwahlen des Vorstandes gab es keine Überraschungen. Sonja Fucken-Kurzawa wurde ohne Gegenstimmen wiedergewählt. Auch ihre drei Stellvertreterinnen Gaby Glatz, Jutta Maly und Marion Teuber Helten bleiben im Amt. Susanne Kranzusch wurde als Schriftführerin bestätigt, Manuela Krienen als Kassiererin.

Lediglich bei den Beisitzerinnen, wo drei Posten aus beruflichen und familiären Gründen vakant geworden waren, gab es Änderungen. So gehören jetzt die 29-jährige Desirée van Rieth aus Nettetal-Lobberich, die 44-jährige Andrea Wirth aus Süchteln und die 49-jährige Sabine Zeuner aus Tönisvorst zu den Besitzerinnen. Als Vertreterinnen in den Bundesdelegiertentag wählten die Frauen Gaby Glatz und Marion Teuber Helten.

Ina Scharrenberg, die als Gastrednerin und Versammlungsleiterin eingeladen war, stellte ihn ihrem Vortrag das Projekt "Frühe Hilfen" vor. Das nationale Zentrum Frühe Hilfen unterstützt seit 2007 im Auftrag des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend die Fachpraxis dabei, familiäre Belastungen früher zu erkennen und Hilfen anzubieten. "Ab Beginn der Schwangerschaft und in den ersten drei Lebensjahren des Kindes gibt es verschiedene Hilfsangebote", erklärte die Landtagsabgeordnete.

Sie zielten darauf ab, Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und Eltern in Familie und Gesellschaft frühzeitig und nachhaltig zu verbessern. Elternkurse, Beratungsangebote, Familienhebammen, und Frühförderung gehören dazu.

Quelle: RP
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