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Tönisvorst
"Hammer des Jahres" für Karl-Heinz Lessenich

Tönisvorst: "Hammer des Jahres" für Karl-Heinz Lessenich
Den "Hammer des Jahres bekam Karl-Heinz Lessenich von Uwe Detges (l.) und Dieter Hackstein. FOTO: wolfgang kaiser
Tönisvorst. Für den Karnevalisten Karl-Heinz Lessenich kam es dicke in der vergangenen Session. Zweimal stürzte der Wagenbauer des Tönisvorster Karnevalskomitees auf dem Rückweg von der Wagenbauhalle an der Industriestraße mit dem Fahrrad. Einmal verletzte er sich an der Hand, einmal ging die Brille zu Bruch.

"Das ist der Hammer des Jahres", fanden die anderen 14 Wagenbauer und verliehen Karl-Heinz Lessenich jetzt bei einem Grillfest der Wagenbauer und ihrer Frauen gleichnamige Auszeichnung.

Für den zweifachen Karnevalsprinzen ist das nichts Neues. Vor ein paar Jahren hat er die "Auszeichnung" schon mal bekommen. "Da hatte ich die Türe abgeschlossen, die war aber gar nicht im Schloss, weshalb sich am nächsten Tag alle wunderten, dass die Türe offenstand", erinnert sich der 72-Jährige. Frei nach dem Motto: "Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen", haben die Wagenbauer den "Hammer des Jahres" vor acht Jahren zum ersten Mal vergeben.

Dieter Hackstein war seinerzeit von der Leiter gefallen und die anderen fanden, soviel Tollpatschigkeit sei eine besondere Ehrung wert. Also wurde ein Hammer an einem Holzbrettchen befestigt. Seitdem wird jedes Jahr ein neuer Name in den Wanderpokal eingraviert. "Das ist einfach ein kleiner Spaß", erklärt Uwe Detges, "wer auch immer sich in unserer Runde besonders hervortut, bekommt die Auszeichnung." Seit vielen Jahren treffen sich die Wagenbauer jeden Montag.

In der Session wird viel gearbeitet, außerhalb der Session lassen die 15 Männer es etwas ruhiger angehen. "Wir sitzen zusammen und erzählen, planen die nächste Session und die Gestaltung der Karnevalswagen", erzählt Hackstein. Streit habe es noch nie gegeben.

(wick)
 
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