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Tönisvorst
Heimbucher feiern Diamantene Hochzeit

Tönisvorst: Heimbucher feiern Diamantene Hochzeit
Christel und Günter Heimbucher können morgen ihre Diamantene Hochzeit feiern. Das Paar aus Pommern und Ostpreußen lernte sich in Hüls kennen. FOTO: BAUM
Tönisvorst. Am morgigen Mittwoch sind in St.Tönis auf dem Sonnenweg die Eheleute Günter (85) und Christel (83) Heimbucher 60 Jahre miteinander verheiratet und können das Fest der Diamanthochzeit feiern. Sie tun dies im engsten Familienkreis.

Er stammt aus Ostpreußen, sie aus Pommern. Der Diamantbräutigam wuchs mit sechs Geschwistern in seiner ostpreußischen Heimat auf. Ein Bruder lebt noch. Nach der Schule absolvierte er eine Maurerlehre und hat später als Kaminbauer gearbeitet. Die Diamantbraut wuchs mit acht Geschwistern in ihrer pommerschen Heimat auf. Sie erlernte den Beruf einer Näherin. Eine Schwester lebt noch. Sie haben beide ihre alte Heimat noch einmal besucht. Kennengelernt hat sich das Jubelpaar beim Pilze suchen im Hülser Bruch. Geheiratet wurde kirchlich wie staatlich in Krefeld. Aus der Ehe gingen zwei Söhne hervor. Die Familie wuchs um Schwiegertöchter und drei Enkelkinder.

Die Entstehung der Siedlung auf dem Sonnenweg und dem Umfeld in St. Tönis in den Jahren 1962 bis 1965 ist ganz eng mit dem Namen Günter Heimbucher verbunden. Der Grund: Er hat in diesen Jahren nicht nur sein eigenes Haus gebaut, sondern nach Feierabend stattliche 22 Häuser unter tatkräftiger Mithilfe der Häuslebauer. Alle Häuser haben einen Keller. Er hat damals mit einem Architekten zusammengearbeitet. Inzwischen sind einige der "Bauherren" verstorben. Kürzlich wurde das 50-jährige Bestehen der Straßengemeinschaft gefeiert.

(mab)
 
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