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Tönisvorst
Herausforderungen durch demografischen Wandel

Tönisvorst: Herausforderungen durch demografischen Wandel
Wolfgang Schouten ist bei der Stadt für Personal zuständig. FOTO: Kaiser
Tönisvorst. Personalentwicklungskonzept im Hauptausschuss Von Heribert Brinkmann

Unzufrieden quer durch die Fraktionen waren die Mitglieder des Hauptausschusses beim Sachstandsbericht "Personalentwicklungskonzept" durch die Verwaltung. Wolfgang Schouten, im Rathaus für Personal verantwortlich, versprach, bis zur nächsten Hauptausschusssitzung nachzuliefern. Hans-Jürgen Kremser (SPD) kommentierte die Vorlage als "nicht ganz fertig" und "nicht tragfähig." CDU-Fraktionsvorsitzender Andreas Hamacher fehlte der rote Faden. Das Konzept biete "verschiedene Legosteine", aber kein Gesamtkonzept. Fortbildung nach dem Gießkannenprinzip sei keine Lösung für die Probleme des demografischen Wandels.

Von aktuell 337 Beschäftigten bei der Stadtverwaltung Tönisvorst sind 72,1 Prozent älter als 40 Jahre, 123 Beschäftigte sind 50 Jahre und älter. Hamacher konnte keine Maßnahmen erkennen, wie man darauf reagiere, dass ein hoher Anteil der Mitarbeiter im Rathaus in den nächsten sechs bis zehn Jahren in Rente gehen. Der Sachstandsbericht, den die Verwaltung den Politikern vorlegte, liest sich stellenweise unfreiwillig komisch und bedient sich vieler Allgemeinplätze: "Eine gesteigerte Arbeitszufriedenheit sowie ein angenehmes Befinden sind die absoluten Garantien für die physische und psychische Gesundheit der Mitarbeiter". So will man Anreize für eine sportliche Betätigumg geben. "Zudem ist der Aspekt der Wertschätzung für die Beschäftigten zu betonen." (fehlt die oder wer versagt sie?) Auch denkt man laut über eine betreibliche Krankenversicherung nach, um neues Personal anzulocken. Aber: Seitens der Verwaltung werde geprüft, inwieweit die damit verbundenen Kosten finanzierbar sind.

Quelle: RP
 
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