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Tönisvorst
Hilfe für Flüchtlinge in Griechenland

Tönisvorst. In Griechenland bahnt sich eine humanitäre Krise an. Mehr als 10.000 Menschen sitzen an der Grenze zwischen Griechenland und Mazedonien fest, seit die Staaten auf der Balkanroute die Überquerung ihrer Grenzen stark eingeschränkt haben. Gleichzeitig nimmt der Strom von Flüchtlingen nach Griechenland nicht ab.

"Die Situation der Flüchtlinge wird jeden Tag schlimmer", berichtet Artemis Lianou von der Organisation Medicins du Monde Griechenland an Action Medeor. "Wir benötigen dringend Hilfe, um die Menschen in Idomeni, auf den Inseln und in den neuen Flüchtlingslagern in Attika versorgen zu können." Im kleinen Ort Idomeni an der griechisch-mazedonischen Grenze campieren die Menschen im Freien oder in einfachen Zelten - unter ihnen viele Familien mit Kindern. Das Lager, das ursprünglich für 1.500 Menschen ausgelegt war, ist hoffnungslos überfüllt.

Das Medikamentenhilfswerk Action Medeor wird eine Hilfslieferung nach Griechenland auf den Weg bringen. "Wir stehen in engem Kontakt mit unseren Partnern vor Ort", berichtet Vorstandssprecher Bernd Pastors. "Eine Lieferung mit medizinischen Hilfsgütern, wie beispielsweise Bandagen, Kompressen und anderes Verbandsmaterial, wird voraussichtlich noch in der nächsten Woche versendet."

Das Deutsche Medikamentenhilfswerk Action Medeor ist für seine Hilfe dringend auf Spenden angewiesen:

Spendenkonto bei Sparkasse Krefeld: IBAN DE78 3205 0000 0000 0099 93, Onlinespenden: www.medeor.de, Stichwort: Hilfe für Flüchtlinge

Quelle: RP
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