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Tönisvorst
Krankenhaus: Britta Oellers beruhigt Erich Tizek

Tönisvorst. "Ich sehe wirklich keine Anzeichen einer Gefahr. Im Gegenteil, es wurden ja zuletzt Millionen in den Tönisvorster Standort investiert. Außerdem wurden aus Versorgungsbetten Planbetten." Mit diesen Worten beruhigt die Landtagsabgeordnete Britta Oellers (CDU) Erich Tizek, der ihr einen offenen Brief geschrieben hatte, in dem er die Unverzichtbarkeit des Krankenhauses und des Notarztsystems in Tönisvorst betonte. Tizek ist Vorsitzender des Heimatbundes St. Tönis und war viele Jahre lang Chef des Tönisvorster Krankenhauses. "Mir ist die Wichtigkeit für die Stadt Tönisvorst und ihre Bürger sehr bewusst", schreibt Britta Oellers. Daher sei sie im regelmäßigen Kontakt mit Krankenhaus-Geschäftsführer Michael Wilke und habe auch mit NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann zum Thema Tönisvorster Krankenhaus ein Gespräch geführt. "Von beiden Seiten habe ich nichts Nachteiliges gehört. Im Gegenteil!", schreibt sie.

"Wir bekommen allerdings ein größeres Problem bei der Altersstruktur der Hausärzte und somit bei der Versorgung vor Ort. Auch in Tönisvorst werden Hausärzte dringend gesucht und bisher nicht gefunden. Dieses Thema müssen wir dringend anpacken und nach Lösungen suchen", so Oellers weiter. "Von daher empfehle ich, das Krankenhaus weiterhin im Blick zu haben, aber auch mit einer gewissen Gelassenheit. Unruhe und ständig diesen Punkt thematisieren halte ich eher für schädlich, da es im Moment wirklich keinen Grund gibt. Auch über das Jahr 2018 hinaus."

(msc)
 
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