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Tönisvorst
Lastwagen schützen die Martinszüge

Tönisvorst. Lastwagen werden in diesem Jahr als mobile Sperren die Martinszüge in Tönisvorst schützen. Das erklärte Wolfgang Schouten, als Fachbereichsleiter für Sicherheit und Ordnung zuständig, auf Nachfrage.

Da für den gesamten Zugweg Betonpoller zu umständlich wären, hat man sich in Tönisvorst entschieden, großen Lastwagen der Firma Hamelmann anzumieten. Diese werden an verschiedenen Stellen abgestellt und werden während des Zuges mehrfach umgesetzt. Nach Ende des Zuges können die Lastwagen schnell entfernt werden. Das Konzept betreffe alle Züge in Tönisvorst. pro Zug rechnet Schouten mit 1500 bis 1600 Euro Kosten. Da die Stadt für die Gefahrenabwehr zuständig ist, werden die Kosten aus dem Haushalt bezahlt. Die Feuerwehr könne hier nicht einspringen, weil sie bei den Martinszügen eh im Einsatz sei, aber auch nicht noch mehr von der Wache abgezogen werden könne. In der Vergangenheit habe beim Tulpensonntag schon mal das Technische Hilfswerk mit Fahrzeugen ausgeholfen.

In Willich wurde nur der Martinszug in Anrath besonders gesichert. Für die weiteren Martinszüge werden keine weiteren Sperren eingeplant. Dagegen setzt die Stadt Kempen beim Martinszug ebenfalls auf schwere Lastwagen, die sie angemietet hat. Auch hier trägt die Stadt die Kosten. In Tönisvorst stellten vereinzelt Politiker die Höhe der Kosten für die Sicherung des Martinszuges in Frage. Andere Städte wären in der Lage, die Probleme ohne Kosten zu lösen, indem Fahrzeuge der Feuerwehr oder Traktoren der Landwirte Sicherungsaufgaben übernehmen. Überhaupt sei die Angst vor Terroranschlägen in Tönisvorst übertrieben.

(hb)
 
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