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Tönisvorst
Mathe-Asse der Katholischen Grundschule

Tönisvorst: Mathe-Asse der Katholischen Grundschule
Ben Engler (sitzend links) und Jan Kaninekens (sitzend rechts) sind nicht die einzigen, die es in Mathe "echt drauf" haben. Bei Wettbewerben landeten einige Schüler der katholischen Grundschule in St.Tönis auf vorderen Plätzen. FOTO: NORBERT PRÜMEN
Tönisvorst. Ben Engler und Jan Kaninekens von der Katholischen Grundschule St. Tönis haben mit großem Erfolg am Pangea-Wettbewerb teilgenommen. Aber auch einige andere Kinder der Schule zeigten herausragende Leistungen in Mathe. Von Stephanie Wickerath

Ben Engler ist der Trubel um seine kleine Person fast ein bisschen unangenehm, dabei kann der Zehnjährige stolz sein auf seine Leistung. Beim Pangea-Wettbewerb, der die Freude am Knobeln und Grübeln mit Logik und Rechenkunst verbindet, hat der Schüler von allen 4218 Viertklässlern aus NRW die drittbeste Leistung gezeigt. Deutschlandweit erreichte Ben den 17. Platz bei 16.800 Teilnehmern.

Und Ben ist nicht der einzige Schüler an der Katholischen Grundschule (KGS), der richtig gut rechnen kann. Auch Jan Kaninekens, wie Ben ebenfalls in der vierten Klasse, hat erfolgreich am Pangea-Wettbewerb teilgenommen. Er wurde auf NRW-Ebene Zehnter, auf Deutschlandebene belegte er den 44. Platz.

Außerdem haben die St. Töniser Kinder am NRW-weiten Mathematik-Wettbewerb teilgenommen. "Sieben Kinder aus unserer Schule sind bis in die dritte Runde bekommen", sagt Lehrerin Anna Goldstein. Vor dem Hintergrund, dass aus dem gesamten Kreis Viersen nur 28 Viertklässler soweit gekommen sind, ist diese Leistung beachtlich. Auch hier gehört Ben Engler zu den besten 30 Schülern des Landes. "Und unter den sieben Kindern waren mit Merle und Carolina Küchler sogar zwei Mädchen aus der dritten Klasse, die die Aufgaben für den höheren Jahrgang gemeistert haben", sagt Anna Goldstein nicht ohne Stolz.

Und tatsächlich ist die Lehrerin und stellvertretende Schulleiterin an dem Erfolg nicht unbeteiligt. Seit zwei Jahren hat die KGS das sogenannte "Förderband" mit einer Wochenstunde fest im Stundenplan für jedes Kind verankert. Klassen- und jahrgangsübergreifend werden die Kinder in den Schwerpunkten Mathematik, Deutsch, Knobeln sowie Konzentration und Wahrnehmung besonders geschult.

In kleineren Gruppen als im Klassenverband arbeiten die Lehrerinnen an Aufgaben, mit Kindern, die besonders gefördert werden müssen und solchen, die aufgrund ihres Talents besonders gefordert werden sollen. Dabei gehen die Aufgaben oft über den Unterrichtsstoff hinaus. Das Förderband hat das Ziel, den Spaß an Naturwissenschaften und Sprache zu fördern und die Kinder in ihren individuellen Kompetenzen zu stärken, sagt Schulleiterin Sabrina Broll.

Quelle: RP
 
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