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Tönisvorst
Mit dem Motorrad auf Hochzeitsreise

Tönisvorst: Mit dem Motorrad auf Hochzeitsreise
Wilhelmine und Horst Kanschat aus St. Tönis feiern morgen ihre Diamanthochzeit. Kennengelernt haben sich bei in Vorst beim Schützenfest. FOTO: BAUM
Tönisvorst. Mit den Eheleuten Horst (83) und Wilhelmine (82) Kanschat kann am morgigen Donnerstag (9. Juli) ein sympathisches und rüstiges Paar in St. Tönis auf der Kornstraße 92 die Diamanthochzeit feiern. Sie erblickte in Oedt das Licht der Welt. Er stammt aus Ostpreußen.

Er war von Beruf Schweißtechniker, und sie war als Büroangestellte bei der Firma Girmes in Oedt tätig. Kennengelernt hat sich das Jubelpaar im Schützendorf Vorst bei einem Schützenfest vor mehr als 60 Jahren. In Vorst wurde staatlich geheiratet und in Oedt im Niersdom kirchlich von Pfarrer Kuno Zipp getraut. Seit dem Jahr 1961 lebt das Jubelpaar in St.Tönis auf der Kornstraße im schmucken Haus mit dem sehr großen Garten. Dort fühlt sich auch der stattliche zehn Jahre alte Windhund Yuri sehr wohl, der bei der Hitze jedoch sein Körbchen beim Besuch der RP nicht verlies.

Die Hochzeitsreise führte das Jubelpaar vor 60 Jahren mit dem Motorrad und Beiwagen nach Italien. Damit war der Grundstein gelegt für eine große Liebe zu Italien. Später ging es mit den Kindern (ein Sohn, eine Tochter) mit dem Motorboot alljährlich nach Italien. Inzwischen ist die Familie um Schwiegerkinder und drei Enkel gewachsen. Mit dem Motorboot gab es im fortgeschrittenen Alter Fahrten auf Gewässern in den Niederlanden und der Eifel. Im Alter von 74 Jahren ist der Jubelbräutigam in der Eifel noch Mountain-Bike gefahren.

Das Paar hat stets Hunde gehabt, darunter auch Schäferhunde. Zwei Hunde wurden ihnen vergiftet. Verschiedene Auszeichnungen des VdH (Verband der Hundezüchter) legen Zeugnis ab von seinen Leistungen bei der Hundezucht. Er war im Hundesportverein tätig, in der Prinzengarde in St. Tönis und im Fanfarencorps Krefeld. Die Stadt Tönisvorst hatte, so die Jubelbraut "den Geburtstag schon auf den 9. Mai datiert." Die alte Heimat (heute gehört sie zu Russland) hat er nicht mehr besucht. Er kann sich noch gut an die Flucht erinnern. Mit den Verwandten, Bekannten und der Nachbarschaft wird die Diamanthochzeit morgen gefeiert werden.

Quelle: RP
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