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Tönisvorst
Nächtlicher Zugriff im St. Töniser Pippergebiet

Tönisvorst. Gestern Morgen um 4 Uhr wurden etliche Bewohner des Pippergebiets in St. Tönis durch einen lauten Knall geweckt. "Es klang, als sei eine Gasflasche explodiert", schildert ein Augenzeuge.

Als der Mann aus dem Fenster auf die Gerhard-Hauptmann-Straße schaute, sah er, wie sechs Männer in Armeekleidung eine lange Lanze in einem Fahrzeug verstauten. "Dann kamen auch Polizisten in Uniform und ein Krankenwagen, aber alles ohne Blaulicht oder Sirenen", erzählt der Anwohner. "Ich vermute, es ist eine Tür aufgesprengt worden, aber gesehen habe ich das nicht", sagt der Mann nach der Ursache des Knalls gefragt. Schließlich hätten die Polizisten vier junge Frauen abgeführt und seien mit ihnen weggefahren. Der ganze Spuk habe etwa eine halbe Stunde gedauert und sei beängstigend gewesen.

Eine Sprecherin der Düsseldorfer Polizei wollte "aus ermittlungstaktischen" Gründen gestern nicht viel zu dem Einsatz sagen - nur so viel: "Es ging nicht um Terror oder Rocker." Es handele sich um einen Fall von Kriminalität, der in Düsseldorf seinen Ursprung habe.

(wic/msc)
 
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