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Tönisvorst
Neues Gewerbegebiet überspringt den Südring

Tönisvorst. Eine der letzten Möglichkeiten, ein Gewerbegebiet für Tönisvorster Firmen anzubieten, die sich vergrößern wollen, nutzt die Stadt im Kehn. Südlich des Südrings, zwischen Düsseldorfer Straße und Kehn, soll eine 33 Hektar große Fläche, die zurzeit landwirtschaftlich genutzt wird, als Gewerbegebiet ausgewiesen werden.

Das Areal liegt in der Wasserschutzzone IIIb, die ein paar Möglichkeiten mehr bietet als die Wasserschutzzone IIIa, die sonst in großen Teilen von Tönisvorst die Ansiedlung von Gewerbebetrieben verhindert. Der Planungsausschuss, dem der Vorschlag der Verwaltung, die Ackerfläche in ein Gewerbegebiet umzuwandeln, in der jüngsten Sitzung in St. Tönis vorlag, stimmte dem Vorhaben zu.

"Die Bereitstellung von gewerblichen Bauflächen ist ein sehr wichtiger Faktor, der für die städtische Entwicklung von großer Bedeutung ist", schreibt die Verwaltung in der Vorlage. Da die Bauflächen im Norden des Gewerbegebiets Tempelshof aus eigentumsrechtlichen Gründen nicht zur Verfügung stünden und nicht absehbar sei, wann das Gebiet südlich der Straße Höhenhöfe als Gewerbefläche genutzt werden könne und beim geplanten neuen Gewerbegebiet an der Mühlenstraße das Interesse so groß sei, dass die Flächen bereits fast vollständig belegt seien, biete sich als Ersatz für die Fläche im Norden des Gewerbegebietes Tempelshof der Tausch mit einem Grundstück südlich des Südrings als einzige Fläche an. Dabei steht aber nicht die Neuansiedlung von Unternehmen im Vordergrund. "Das Gebiet soll insbesondere dem örtlichen Gewerbe, das sich vergrößern möchte, zur Verfügung gestellt werden", sagt die Verwaltung.

Sobald die Bezirksregierung zustimmt, kann die Fläche im Flächennutzungsplan entsprechend ausgewiesen werden.

(wic)
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