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Tönisvorst
Pferd Lukas gerettet: Dankeschön an die Feuerwehr

Tönisvorst: Pferd Lukas gerettet: Dankeschön an die Feuerwehr
Behutsam und vorsichtig versuchen die Feuerwehrmänner, das verunglückte Pferd wieder aus der Baugrube zu holen. FOTO: JUNGMANN
Tönisvorst. Einen nicht alltäglichen Einsatz musste die Freiw. Feuerwehr Tönisvorst, hier der Löschzug St. Tönis, am 5. Mai fahren. Wie berichtet, wurden die ehrenamtlichen Feuerwehrmänner zu einem Hilfeleistungseinsatz in die Hohnschaft Tönisvorst-Kehn gerufen. Ein Pferd mitsamt 24-jähriger Reiterin war in eine Straßenbaugrube gefallen und musste von der Feuerwehr aus dieser misslichen Lage gefreit werden.

Mit einigen Fahrzeugen rückte der Löschzug zur gemeldeten Einsatzstelle aus und ging recht überlegt, behutsam und vorsichtig vor. Zuerst musste das Pferd einmal beruhigt werden, bevor nach Absprache untereinander und mit Hilfe von Seilen und Schläuchen eine "Pferde-Patientengerechte Rettung" aus der mannshohen Grube vorgenommen wurde. Auch an der Einsatzstelle waren anwesend sowohl die Reiterin wie auch die Besitzerin des 23 Jahre alten Pferdes Namens Lukas.

Die Einsatzstelle wurde weiträumig von der Polizei abgesperrt, um sogenannte "Gaffer" und "Besserwisser" davon abzuhalten die Arbeit der Feuerwehr-Fachleute zu stören.

Nach der erfolgreichen Rettung aus der misslichen Lage wurde das Pferd noch vor Ort von dem inzwischen ebenfalls eingetroffenen Tierarzt untersucht, der neben Kratz-und Schürfwunden auch tiefe Schnittverletzungen am Bein des Tieres feststellte. Die Verletzungen hatte sich das Pferd beim Sturz in die Grube zugezogen. Auf einem Pferdetransporthänger verladen wurde Pferd Lukas in eine Meerbuscher-Tierklinik gebracht, wo es einige Tage zur Erholung und Beobachtung verblieb.

Seit einigen Tagen wieder wohlgenesen auf der heimischen Wiese war es sowohl Pferd Lukas wie auch Besitzerin Birgit Laufmann und Reiterin Evelyn Matthäus ein Anliegen, sich bei den Rettern der Tönisvorster Feuerwehr einmal persönlich zu bedanken.

Leider eher selten nach Einsätzen, aber daher umso erfreuter, konnten am letzten Dienstabend die Mitglieder des Löschzuges St. Tönis einmal die Betroffenen als Gäste begrüßen, die ihren Dank an die Feuerwehr persönlich aussprechen wollten.

In einer kurzen, aber sehr netten Ansprache dankte Birgit Laufmann allen ehrenamtlichen Helfern für ihren behutsam und liebevoll durchgeführten Einsatz. "Ohne Euch, so Besitzerin Laufmann, hätte das 23 Jahre alte Pferd diesen Unfall nicht so gut überstanden. Wir haben die Freiwillige Feuerwehr Tönisvorst und deren Mitglieder ins Herz geschlossen und werden euch nie vergessen."

Bei einem anschließenden, den Feuerwehrleuten aus Dankbarkeit ausgegebenen Spießbratenessen im Feuerwehrgerätehaus wurde noch viel über das gemeinsam Erlebte gesprochen. Der Kontakt zwischen Betroffenen und Helfern soll bestehen bleiben; auch ein persönlicher Besuch des Pferdes durch die Feuerwehr wurde bereits vereinbart. Was das Pferd dann zu Fressen und Trinken bekommt? Ausreichend Wasser will die Feuerwehr auf jeden Fall mitbringen.

Quelle: RP
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