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Tönisvorst
Politiker stimmen für einen zweiten Supermarkt in Vorst

Tönisvorst. Nicht erst das Zentrumskonzept abwarten, wie die Verwaltung es vorgeschlagen hatte, sondern direkt zur Sache kommen - das forderten die Politiker im Planungsausschuss zum Thema Supermarkt in Vorst. Wie berichtet, möchte die Eigentümerin eines Grundstücks an der Anrather Straße, etwa zwischen den Einmündungen Am Neuenhaushof und Böntschespfad, den vorhandenen Bauernhof abreißen und einen Neubau errichten. Dort soll ein Vollsortimenter wie etwa Rewe oder Edeka einziehen. Außerdem sind in der ersten Etage des Neubaus Wohnungen geplant.

"Die Hofstelle wird seit längerer Zeit lediglich noch zur Unterstellung von einigen Pferden genutzt", schreibt die Eigentümerin an Stadtverwaltung und Planungsausschuss. Wohnhaus und Wirtschaftsgebäude seien nicht mehr sanierungsfähig. "Um eine sinnvolle Folgenutzung zu planen, habe ich Gespräche mit diversen Vollsortimentern geführt." Dabei habe ein Unternehmen einen mehrjährigen Pachtvertrag angeboten. Von welcher Größenordnung die Rede ist, zeigt die Tatsache, dass 70 Stellplätze vor dem Supermarkt, der von der Anrather Straße aus angefahren wird, angelegt werden sollen. Die Politiker stimmten mehrheitlich für den Plan und begrüßten die Idee. "Es wird Zeit, dass sich in Vorst etwa tun", sagte Hans-Hugo Frick (FDP), "die Leute drängen darauf." Auch CDU und SPD sprachen sich für den Plan aus, gaben aber zu bedenken, dass der Verkehr geregelt werden müsse.

(wic)
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