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Tönisvorst
Politiker wollen Antworten vom Wirtschaftsförderer

Tönisvorst. Harsche Kritik am Wirtschaftsförderer der Stadt, Markus Hergett, üben die Politiker im Wirtschaftsausschuss. Es gebe ein deutliches "Anwesenheitsdefizit", sagt Dr. Heinz Michael Horst von der SPD. Andreas Hamacher, Ausschussvorsitzender und Vertreter der CDU-Fraktion, stimmt dem zu. Auch die UWT wünscht sich mehr Präsenz.

Anlass zur Kritik sind zwei Anfragen, die SPD und Grüne gemeinsam gestellt haben und die unbeantwortet blieben. So wollen die beiden Fraktionen wissen, wie hoch die Kosten für die Stadt beim Vorster Apfelblütenlauf im April waren und ob es Einnahmen gab. Die zweite Anfrage bezieht sich auf Gewerbebetriebe im Ort. "Welche Strategien hat die Verwaltung gegen die drohende Abwanderung von Gewerbebetrieben?", lautet eine der Fragen zu diesem Thema. Auch, wie viele Anträge auf Standortverlegung oder Standorterweiterung von Tönisvorster Betrieben vorlägen und wie die Stadt Betriebe an sich binde, hätten die Politiker gerne gewusst. Außerdem interessiert die Volksvertreter, ob auf den Unternehmerfrühstücken, die der Wirtschaftsförderer in regelmäßigen Abständen ausrichtet, irgendwelche Ergebnisse erzielt worden seien, ob sich daraus konkrete Unterstützungen für Unternehmen entwickelt hätten und welche Themen behandelt wurden.

Die Antworten bleibt Markus Hergett, der auch an der jüngsten Sitzung des Fachausschusses nicht teilnahm, schuldig. "Wir bitten dringend um mehr Information aus dem Bereich der Wirtschaftsförderung", betont Horst. Die anderen Fraktionen stimmen den Ausführungen zu.

(wic)
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