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Tönisvorst
Projekt Ökoprofit startet in Tönisvorst

Tönisvorst: Projekt Ökoprofit startet in Tönisvorst
Starten das Projekt Ökoprofit (v.l.): Andreas Budde, Technischer Derzernent des Kreises, Wirtschaftsförderer Markus Hergett, Geschäfsführerin Simone Bäumer sowie Martin Bald, Geschäftsführer der Bäumer-Mutter Bunzl. FOTO: Benedikt Giesbers
Tönisvorst. Das Unternehmen Bäumer ist eines von fünf im Kreis Viersen, die sich am Projekt des Kreises und der Wirtschaftsförderung beteiligen. Die Teilnehmer können die Umwelt entlasten und Geld sparen.

"Wir freuen uns auf den Start von Ökoprofit im Kreis Viersen", sagt Simone Bäumer, Geschäftsführerin der Bäumer Betriebshygiene Vertriebsgesellschaft. Das Tönisvorster Unternehmen gehört inzwischen zum internationalen Bunzl-Konzern, beschäftigt derzeit 40 Mitarbeiter und ist ein regional führender Fachgroßhändler für professionelle Reinigungs-, Hygiene-, Medizin- und Pflegeprodukte. Bäumer ist eine von fünf Firmen, die im Herbst mit dem Projekt Ökoprofit startet. Fünf weitere Betriebe aus dem Kreis Viersen können noch auf den Zug aufspringen.

Ökoprofit ist ein gemeinsames Projekt des Kreises Viersen, der Wirtschaftsförderer im Kreisgebiet sowie der Agenturen B.A.U.M. und Wertsicht. "Die teilnehmenden Firmen könnten mehrere Vorteile generieren: Prozesse optimieren, die Umwelt entlasten und Geld sparen", sagt Andreas Budde, Technischer Dezernent beim Kreis Viersen.

Martin Bald, Geschäftsführer der Bäumer-Mutter Bunzl Cleaning & Hygiene, kennt Ökoprofit bereits von einer anderen Bunzl-Gesellschaft. Für Bäumer verspricht er sich ein ähnlich erfolgreiches Projekt: "Expertise von außen bringt zusätzliches Know-how ins Unternehmen und spart Zeit und Geld." Er führt weiter aus: "Unsere klare Konzernausrichtung ,be green' wird immer wichtiger, zum Beispiel setzen unsere Kunden bei öffentlichen Ausschreibungen nachhaltige und umweltfreundliche Unternehmensprozesse voraus". Das Tönisvorster Unternehmen Bäumer möchte schließlich Ökoprofit nutzen, um sich nach DIN ISO 14001 (Umweltmanagementsystem) zu zertifizieren. "Neben allen Vorteilen für die Umwelt ist das auch ein Imagegewinn in unserem Markt", sagt Simone Bäumer.

"Der Marketing-Faktor ist nicht von der Hand zu weisen", sagt Markus Hergett, Wirtschaftsförderer der Stadt Tönisvorst. Die Unternehmen könnten damit werben, in welchem Maße sie die Umwelt schonen. Zum Abschluss des Projekts erhalten die Unternehmen eine Urkunde im Rahmen einer Feier.

Und so funktioniert Ökoprofit: Die Agenturen B.A.U.M. (München) und Wertsicht (Aachen) nehmen die teilnehmenden Betriebe hinsichtlich ihrer Energieeffizienz unter die Lupe. Die Berater schauen, wie durch Verbesserungen der Technik und der Organisation CO2, Abfall, Energie und Wasser eingespart werden können. Dazu zählen bauliche Verbesserungen ebenso wie eine Schulung der Mitarbeiter zum umweltgerechten Verhalten.

Der Kreis Viersen und die lokale Wirtschaftsförderung stellen ihre Expertise zur Verfügung und koordinieren das Projekt. Das Land Nordrhein-Westfalen stellt Fördergelder bereit. Die teilnehmenden Unternehmen zahlen einen vierstelligen Betrag - abhängig von der Mitarbeiterzahl.

Quelle: RP
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