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Tönisvorst
Shakespeare ist beim Schreiben dabei

Tönisvorst: Shakespeare ist beim Schreiben dabei
Der Vorster Autor Sebastian Thiel mit seinem neuen Thriller "Panikstadt": Die Handlung hat Thiel in Düsseldorf angesiedelt. Seit ein Mörder auf Düsseldorfs Partymeile sein Unwesen treibt, gleicht die Rheinmetropole einer Geisterstadt. FOTO: KAISER
Tönisvorst. Mit "Panikstadt" hat Sebastian Thiel seinen ersten Psychothriller geschrieben. Der Vorster Autor nimmt in seinem neuen Buch die Leser mit nach Düsseldorf, wo ein Serienkiller sein Unwesen treibt. Von Bianca Treffer

Das Rahmenkonstrukt für dieses Buch gab es schon vor fünf Jahren. Jetzt ist das, was zunächst als fiktive Idee im Kopf von Sebastian Thiel herumgeisterte, auf 202 Seiten festgehalten. Druckfrisch liegt sein erster Psychothriller namens "Panikstadt" vor. "Der Thriller war irgendwie eine Herzensangelegenheit von mir. Ich habe vor fünf Jahren angefangen und immer wieder Absätze neu geschrieben sowie geändert. Ich habe immer wieder daran gearbeitet, wobei in der Zwischenzeit andere Bücher entstanden sind. Zu Panikstadt hat sich eine regelrechte Beziehung entwickelt", erzählt der 33-jährige Autor.

Es sei mit 202 Seiten kein Riesenschmöker, aber die Geschichte sei überaus spannend, beschreibt Thiel sein neuestes Werk, das schon mit einem unheilvollen Cover daherkommt und für eine dementsprechende Grundstimmung sorgt. Der Autor schreibt diesmal in der Ich-Form aus der Sicht des Täters sowie des Protagonisten und schafft so sehr authentische Figuren. Der Handlungsort ist Düsseldorf, wo ein Serienmörder sein Unwesen treibt. Er befördert anscheinend wahllos ausgesuchte Menschen mit Hilfe eines Drogengemischs gezielt ins Jenseits. Der Leser kann bis zum Ende mitermitteln, wobei es eine überraschende Wende gibt.

In der Buchszene ist der Vorster Autor Thiel schon lange kein Unbekannter mehr. Schrieb der gelernte Fachinformatiker am Anfang noch parallel zu seinem Beruf, so änderte sich dies vor sieben Jahren. Er wagte den Sprung in die reine Autorenwelt und machte sich als freiberuflicher Autor selbstständig. Unter seinem eigenen Namen sind bis jetzt zwölf Bücher entstanden, die in den unterschiedlichen Genres spielen und verschiedenste Themen behandeln. Die Palette reicht vom Noir-Krimi bis zu Satirischem. Dazu schreibt der Vorster unter einem Pseudonym erotische Werke, von denen es schon weit über 30 Bücher gibt.

Wer die Bücher von Thiel kennt, der wundert sich. Zum ersten Mal steht Amazon als Verlag auf dem Cover. Der bekannte Online-Versandhändler hat auch einen eigenen Verlag. "Meine Agentin hatte den Verlag auf einer Messe angetroffen. Dort war man an bereits erfahrenen Autoren interessiert und so entstand der Kontakt", berichtet Thiel. Es passte dabei hervorragend, dass der Vorster das Manuskript des Psychothrillers gerade fertiggestellt hatte. Der Verlag zeigte sich sofort interessiert, da es sich thematisch ganz genau für die sogenannte Edition M eignete. Unter diesem Buchstaben verkauft Amazon nämlich Thriller und Krimis. "Jeder Verlag hat seine Spezifikation. Meine Agentin sucht entsprechend der Inhalte meiner Bücher aus", sagt Thiel. In Kürze erscheint ein weiteres Werk von ihm. Es handelt sich um einen erotischen Historienkrimi. Aktuell sitzt er am vorletzten Kapitel eines geschichtlich angehauchten Krimis, wobei er tatkräftige Unterstützung von seinem Kater Shakespeare bekommt. Der ist nämlich beim Schreiben immer dabei.

Quelle: RP
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