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Tönisvorst
Sie liebt den Umgang mit Menschen im Bürgerbüro

Tönisvorst: Sie liebt den Umgang mit Menschen im Bürgerbüro
Brigitte Küppers (Mitte) gratulierten Barbara Hummen (re.), Leiterin Bürgerservice und Standesamt, Personalrätin Karin Steffan, (2.v.r.), Bürgermeister Thomas Goßen sowie Personalchef Wolfgang Schouten, links. FOTO: STADT
Tönisvorst. Brigitte Küppers hat 25-jähriges Dienstjubiläum. Wolfgang Schouten warb sie in der Krefelder Stadtbücherei ab.

Personalchef Wolfgang Schouten hat sie einfach abgeworben. Brigitte Küppers war vorher bei der Stadt Krefeld, zuletzt bei der Bibliothek. Sie besuchte ein Seminar, das Schouten leitete, und gab zu erkennen, dass sie sich eine neue Herausforderung vorstellen können. Von Schouten ermutigt, bewarb sie sich bei der Stadt Tönisvorst - und wurde genommen. Seit 2001 arbeitet sie im Bürgerbüro des Rathauses an der Bahnstraße. Sie liebt den Kontakt zu den Menschen, die einen neuen Pass brauchen, einen Hund anmelden wollen oder neue Windeltüten brauchen. Jetzt musste Brigitte Küppers selber ein Stockwerk höher antreten. Ihr 25-jähriges Jubiläum im öffentlichen Dienst wurde im Büro des Bürgermeisters mit Blumen, einem Präsent und Foto gewürdigt.

Ihre Verwaltungslaufbahn hat sie in der damaligen Buchbinderei der Stadt Krefeld begonnen. Ursprünglich als Krankheitsvertretung engagiert, wurde sie nach sechs Monaten fest ins Team übernommen. Jetzt kann sie auf 25 Jahre öffentlichen Dienst zurückblicken - mit vielen schönen Begegnungen, wie Brigitte Küppers (50) - vielen Bürgern aus dem Bürgerservice an der Bahnstraße bekannt - selber sagt. "Ja, damals wurden die Bücher in der Buchbinderei noch handschriftlich mit Tinte und Tusche beschriftet, bevor sie ihren angestammten Platz in den großen Regalen der Stadtbücherei Krefeld fanden", erzählt Brigitte Küppers. Trotz der guten, lesbaren Handschrift sollte sie dort nicht lange bleiben: Ihre ruhige und freundliche Art im Umgang mit Menschen lenkte ihre beruflichen Schritte in den Publikumsverkehr: An die Ausleihtheke der Stadtbücherei. Viel Glück habe sie in ihrem Leben gehabt, sagt sie. Zunächst konnte sie ihren Traumberuf Friseurin ausüben, ein Handwerksberuf mit künstlerischem Anspruch. Eine Allergie sorgte nach zehn Jahren allerdings für das berufliche Aus. Es folgte unmittelbar die Anstellung bei der Stadt Krefeld mit nachgeholter Ausbildung. "Gerade im Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern gab und gibt es viele tolle Begegnungen", sagt sie, die seit 2001 für die Stadt Tönisvorst im Bürgerservice im Einsatz ist.

(hb)
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