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Tönisvorst
"Süchtelner Straße kein Wahlkampf-Thema"

Tönisvorst: "Süchtelner Straße kein Wahlkampf-Thema"
Nicht nur SPD und Grüne, alle Beteiligten des Verkehrsarbeitskreises waren sich einig, dass Tempo 30 auf der Süchtelner Straße sinnvoll wäre. FOTO: WKA
Tönisvorst. Zur Berichterstattung "SPD und Grüne: Süchtelner Straße in Vorst beruhigen" (RP vom 10. August) nimmt Christian Rütten, CDU-Fraktionsvorsitzender, in einer Pressemitteilung Stellung.

Rütten: "Ich bin sehr verwundert über den rot-grünen Weg eines politischen Antrages auf Einrichtung einer "Tempo 30" Zone auf der Süchtelner Straße. Denn im Verkehrsarbeitskreis gab es die klare und von allen mitgetragene Absprache: keine parteipolitischen Aktionen mit den tragischen Ereignissen auf der Süchtelner Straße zu verbinden. Bei einigen politischen Akteuren ist jedoch eine Überhitzung des Wahlkampfmotors erkennbar, dies wird auch durch die Angriffe auf Bürgermeister Gossen deutlich."

Oberstes Ziel der CDU sei die Erhöhung der Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer auf der Süchtelner Straße. Aus diesem Grund habe sich die CDU-Fraktion intensiv mit Vorschlägen und Ideen in den Verkehrsarbeitskreis zur Süchtelner Straße eingebracht, in dem alle Fraktionen und relevante Behörden vertreten sind. Rütten ist überzeugt, dass nach der Verlegung der Bushaltestelle weitere Schritte zur Stärkung der Verkehrssicherheit erfolgen werden. Der CDU und den Bürgern gehe es um Ergebnisse. "Politische Sandkastenspiele helfen nicht weiter", so Rütten weiter.

Im Arbeitskreis waren sich bereits alle Beteiligten darüber einig, dass die Einführung von "Tempo 30" wünschenswert wäre. Die Süchtelner Straße sei aber eine Landesstraße. Somit sei die Stadt bei Themen der Geschwindigkeitsbegrenzung nur beratend beteiligt. Die zuständigen Vertreter von Straßen NRW im Arbeitskreis hätten den Auftrag zur Prüfung bereits aufgenommen. Der nun gestellte Antrag von SPD und Grünen erschließt sich damit der CDU-Fraktion sachlich nicht. "Tempo 30" auf Teilstücken der Süchtelner Straße könnte zudem die Emissionsbelastung der Anwohner durch Lärm und Abgase wegen des hohen Verkehrsaufkommens mindern. Grundsätzlich haben sich in den letzten Monaten die Bestimmungen zur Einführung innerörtlicher "Tempo 30" Strecken an Landesstraßen vereinfacht. Christian Rütten: "Wir werden das Thema weiter sachlich intensiv fortführen."

Quelle: RP
 
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