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Tönisvorst
Tönisvorster Feuerwehr rückt nach Dinslaken aus

Tönisvorst: Tönisvorster Feuerwehr rückt nach Dinslaken aus
Land unter in der Hohnschaft Auffeld zwischen Vorst, Oedt und Süchteln: Der Löschzug Vorst musste die 20 bis 30 cm tiefe Wasserfläche abpumpen. FOTO: STEEG
Tönisvorst. Gestern um 4.04 Uhr wurden die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Tönisvorst zu den Gerätehäusern alarmiert. Im Rahmen der überörtlichen Hilfe war vom Regierungspräsidium Düsseldorf entschieden worden, die Bereitschaft 3 in den Kreis Wesel zur Unterstützung in der aktuellen Unwetterlage einzusetzen. Um 6 Uhr gingen aus Tönisvorst ein Löschfahrzeug, ein Logistikfahrzeug und ein Führungsfahrzeug mit zehn Mann Besatzung nach Dinslaken. Die Kräfte kamen gestern im Bereich Sonsbeck zum Einsatz. Nach den Regenschauern gestern Abend und in der Nacht musste die Freiwillige Feuerwehr Tönisvorst mehrfach ausrücken. Um 17.10 Uhr gestern Nachmittag war ein Baum auf eine Stromoberleitung gestürzt. Die Feuerwehr ließ die Stromleitung durch den Betreiber (West Netz) stromlos stellen und erden. Auch eine Leitung der Straßenbeleuchtung wurde durch den Baum abgerissen. Nach der Stromlosstellung wurde der Baum (Durchmesser 50 cm) von der Leitung entfernt und am Boden zerkleinert. Die Maßnahme dauerte bis gegen 18 Uhr. Es waren zehn Einsatzkräfte vor Ort.

Nächster Einsatz für den Löschzug Vorst war kurz vor 21 Uhr. Auf der Straße "Auffeld" (Hohnschaft zwischen Vorst, Oedt und Süchteln) waren bachartig große Mengen Wasser vom naheliegenden Feld in einen Betrieb gelaufen. Sowohl Hallen wie auch das Verwaltungsgebäude standen bei Eintreffen der Feuerwehr teilweise 20 bis 30 cm tief unter Wasser. Es hatte sich ein regelrechter See gebildet, in den immer mehr Wasser floss. Mit Pumpen und Saugschläuchen gingen die 25 Einsatzkräfte vor, um die Wassermengen kontrolliert zu entfernen. Innerhalb des naheliegenden Feldes wurden Rinnen geschaffen, die den Wasserlauf (Bachlauf) zum Gebäudekomplex begrenzten. Der Einsatz der Feuerwehr dauerte bis um 2.43 Uhr. Auch der Löschzug St. Tönis wurde um 17.11 Uhr alarmiert. Ein Anrufer meldete einen überfluteten Parkplatz am Haferkamp. Die Lage stellte sich beim Eintreffen der Kräfte des Löschzuges aber als unkritisch dar. Weniger später ging es zum Schulzentrum Corneliusfeld. Auf dem Lehrerparkplatz wurden ausgelaufene Betriebsmittel aus einem Fahrzeug mit Bindemittel aufgenommen.

Quelle: RP
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