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Tönisvorst
"Tönisvorster Hilfe" freut sich über großzügige Spenden

Tönisvorst. Viele Händler, Landwirte, Bäcker oder Mitglieder sorgen mit ihrem Einsatz und mit ihren Sach- und Geldspenden dafür, dass die "Tönisvorster Hilfe" zweiwöchentlich Grundnahrungsmittel an Personen mit geringem Einkommen weitergeben kann. Die nächste Ausgabe ist am Mittwoch, 3. August, von 11.30 bis etwa 13 Uhr, im Marienheim. Dass dann auch genügend Mehl, Salz, Nudeln, Kakao oder Konserven zur Verfügung stehen, dafür sorgte jetzt eine erneute Lebensmittelsammelaktion im Rewe-Markt von Hans-Joachim Zielke.

"Wir waren fast total leer geräumt, jetzt sieht es wieder viel besser aus", strahlte nach etwa sechs Stunden der Vorsitzende der "Tönisvorster Hilfe", Jürgen Beyer. Gemeinsam mit Duglore Kowalczyk, Rita Lücker sowie mit Ingrid und Hans Georg Lünger wurden zu Beginn die Rewe-Kunden gebeten, ein Teil mehr zu kaufen und es in den Warenkorb des uneigennützigen Vereins zu legen. Etwa 300 Kunden kamen dieser Bitte nach.

Eine 50-Jährige legte unter anderem Eiskaffee, Nudeln und Süßigkeiten in den Warenkorb. "Ich habe von der Aktion aus der Zeitung erfahren, eine sehr gute Sache", kommentierte sie. Ein anderer Kunde, Dirk Gabriel, spendete ein Pfund Kaffee. Andere brachten Früchte-Müsli, Weizenmehl, Fertiggerichte, Konfitüre oder Schokolade vorbei oder übergaben den Ehrenamtlern Münzen oder Fünf-Euro Scheine für den guten Zweck. Birgit Zervas, selbst Mitglied des Vereins, gab neben einigen Lebensmitteln sogar einen Zehner dazu.

Die St. Töniserin Helga Katzer brachte noch etwas mit, sie sagte zu Jürgen Beyer: "Ich bin seit kurzem in Rente und möchte gerne in ihrem Verein mitmachen." Beyer war natürlich erfreut darüber: "Kommen Sie am nächsten Mittwoch um 10 Uhr vor unserer nächsten Ausgabe ins Marienheim und wir haben dann etwas mehr Zeit, darüber zu reden."

Im Oktober 2011 hatte die "Tönisvorster Hilfe" mit ihren Lebensmittel-Ausgaben angefangen. Von Beginn an hatte Rewe-Geschäftsführer Hans-Joachim Zielke dies unterstützt. Auch jetzt wieder hatte Zielke aus eigener Tasche jeweils eine große Palette H-Milch und Nudeln bezahlt und gespendet. Rewe selbst gab eine Palette Mehl dazu; außerdem hatte ein anonymer Spender die Kosten für eine Palette Zucker übernommen.

"Es ist leider nicht besser geworden", kam Jürgen Beyer zwischendurch auf die nach wie vor völlig unzureichenden Lagermöglichkeiten für die nicht unbegrenzt haltbaren Lebensmittel zu sprechen. Auch wenig später mussten die etwa drei Kubikmeter Waren wieder privat in Containern oder Garagen verteilt werden. Sein nochmaliger Appell an die St. Töniser: "Helft uns, wir brauchen dringend einen Lagerraum von etwa 50 Quadratmetern, mit einem Stromanschluss." Beyers Rufnummer lautet 02151 798945.

(wsc)
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