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Tönisvorst
Treue Husaren waren besonders wurfsicher

Tönisvorst. Einige Zentner Kamelle dürfte die Tönisvorster Stadtprinzessin Nicole I. (Hausmann) für den bevorstehenden Tulpensonntagszug geordert haben. Jetzt wurde schon mal das Kamelle-Werfen nicht nur von ihr und ihrem Minister Harald Gengnagel geübt. Das Tönisvorster Karnevals Komitee (TKK) hatte zum Kamelle-Zielwerfen in die Gaststätte Boves eingeladen.

Gerade schnappte sich Kinderprinzessin Jill-Christin (Duncan) einen Bonbon. Sie musste in etwa zwei Meter Abstand ein Behältnis im Durchmesser von 20 Zentimeter treffen, hatte dafür eine Minute Zeit. Gemeinsam mit ihrer Adjutantin Florentina war sie eines von 13 Teams.

Die Gaststätte war gut jeck gefüllt. Unter anderem wollten "Treue Husaren", Jugendkarnevalsverein oder die Gesellschaft Rot-Weiß Vorst mitmachen. Mit dabei war der Freundeskreis "Fies Gelb", unter anderem mit Kathi Neuner und Andrea Tyralla. Auch diese Fußgruppe, die seit 1986 regelmäßig beim St. Töniser Zug dabei ist, bald als Fußgruppe "Jetzt ist der Wurm drin", gab beim Kamelle-Zielwerfen ihr Bestes.

Insgesamt gab es drei Runden. Erst wurde mit Kamelle auf das Ziel geworden, dann mit kleinen Plastikbällen und mit Topfschwämmen. Schon in der ersten Runde zeigten sich die beiden TKK-Mitglieder Karl-Heinz Lessenich und Michael Orlowski sehr zielsicher. Das Duo sollte in der Endabrechnung auf den dritten Platz kommen. Zuletzt hatte solch eine Gaudi 2014 stattgefunden. Damals gewann ein Team des Jugendkarnevalvereins. Diesmal holten sich die "Treue Husaren" Helmut Krohnen und Sandra Leichsering-Christ den großen Wanderpokal. Über den zweiten Platz freuten sich die Ex-Minister Helmut Krohnen und Marcus Wilk.

Der Überschuss, der durch das Startgeld erzielt wurde, kommt dem Straßenkarneval wieder zugute. Mit unter den Werfern war Zugleiter Dieter Hackstein. "Vergesst nicht zu erwähnen, dass ich noch Anmeldungen für den Tulpensonntagszug entgegennehme", sagte Hackstein inmitten seiner Würfe. Mail an: an "hdhackstein@t-online.de". Bisher liegen etwa 20 Anmeldungen für den Tulpensonntagszug vor.

(schö)
 
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