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Tönisvorst
Viel Spaß beim Beach-Volleyball am Töniser Obsthof

Tönisvorst. Inmitten der Apfelplantagen wurde "gebaggert". Denn zum elften Mal führte der Aktive Herren-Club (AHC) des Spielvereins St. Tönis sein Beach-Volleyball-Turnier durch. Mit dabei war erneut der Hausherr, Rudolf Steves, der seit etwa 20 Jahren Volleyball spielt und dort an seinem St. Töniser Obsthof seinerzeit die beiden Spielfelder gebaut hatte.

Dort an der Düsseldorfer Straße treffen sich in den Sommermonaten jeden Dienstag, ab 18.30 Uhr, die Volleyballspieler. "Noch bis Ende September spielen wir hier, dann gehen wir in die Halle; jeder, der möchte, kann bei uns mitmachen", sagte Mit-Organisator Frank Wittekopf, der gerade die Sieger und Platzierten auszeichnete.

Den dreifachen Schmetterruf "Volleyball, Volleyball, Volleyball" hörte vor allem das Team der "Beachers" gerne und oft. Denn Lara Dietrich, Daniela Thomas, Lars Mülders und sein Sohn Niklas setzten sich in einem spannenden Finale mit 8:15, 15:13 und 15:11 gegen eine Auswahl der Turnerschaft St. Tönis durch. "Ihr seid zu Meistern der Herzen geworden", sagte Franz Wittekopf zur Kapitänin der zweitplatzierten Mannschaft, Tanja Kokol.

Acht größtenteils gemischte Teams gingen bei optimalen äußeren Bedingungen an den Start. Man kennt sich seit langem. So war es dann auch selbstverständlich, dass die "Beach-Mäuse", die nicht in voller Besetzung antreten konnten, mit Spielern aus anderen Teams aufstocken durften.

Da viel Sand im Spiel war, freuten sich die Akteure natürlich über jede Menge Erfrischungen zwischendurch und vor allem auf das Bierchen zum Schluss. Der AHC des SV St. Tönis hatte im vergangenen Jahr das beliebte Turnier gewonnen. Diesmal gab es die Bronzemedaille, nachdem die Mannschaft des Veranstalters "The Crew" mit dem 19-jährigen Calvin Wittekopf im Spiel um Platz drei bezwungen werden konnte. Dahinter: die "Beach-Mäuse", AHC II., ein Hobbyteam aus Willich ("Netz-Decke-Aus") und eine Auswahl vom VfL Forstwald.

Die Spieler und Spielerinnen hatten ihren Spaß. Übrigens war der frühere Torwart von Bayern München, Olli Kahn, auch da. Jedenfalls sah ihm Lars Mülders von den "Beachern" täuschend ähnlich. "Ich musste schon einmal vor etwa sieben Jahren hoch oben auf dem Berliner Fernsehturm über eine Stunde lang Autogramme geben, weil mich rund hundert Asiaten für Olli Kahn gehalten hatten", kommentierte er schmunzelnd, nachdem Mülders die Siegerurkunde und einen neuen Volleyball erhalten hatte.

(schö)
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